Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Stiftung SPI wächst weiter

Potsdams Schulsozialarbeit wird neu aufgeteilt Stiftung SPI wächst weiter

Die Stiftung SPI bleibt in Potsdam auf Expansionskurs. Nach dem Kunsthaus im alten Rechenzentrum übernimmt der Betreiber des Lindenparks nun auch einen Teil der Schulsozialarbeit. Die Zusammenarbeit mit den Grund- und Förderschulen soll nach MAZ-Informationen beim Verein Paragraph 13 bleiben.

Voriger Artikel
11 000 Stimmen gegen Mercure-Abriss
Nächster Artikel
Mauschelei-Vorwurf bei Sozialleistungen für Flüchtlinge

Sozialpädagoge Tinko Jäckel mit Andriano (8, l.) und Fabio (11) vor dem Lindenpark-JWD.

Quelle: Foto: Christel Köster

Potsdam. Die Stiftung Sozialpädagogisches Institut (SPI) bleibt auf Expansionskurs. Nach MAZ-Informationen soll SPI im Zuge einer Neuaufteilung die Schulsozialarbeit an den Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Oberstufenzentren übertragen werden. Der Verein Paragraph 13, über 20 Jahre alleiniger Partner der Stadt bei der Absicherung der Schulsozialarbeit war, soll sich künftig auf Grund-, Förder- und weiterführende Schulen mit Primarstufe konzentrieren.

Das Sozialpädagogische Institut Berlin „Walter May“ ist eine Stiftung der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Ihre Niederlassung Brandenburg Süd-West trat in Potsdam erstmals 2004 als Übernahmeinteressent für das Kulturhaus Babelsberg in Erscheinung, das dann aber an die Awo ging. 2009 übernahm das SPI nach der Insolvenz des Trägervereins den Babelsberger Lindenpark mit den Jugendclubs JWD und Mitte sowie einer „Anderen Kinderbetreuung“ im früheren Stern-Club, aus der mittlerweile zwei Horte mit 130 Plätzen in Stern/Drewitz wurden. Die von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) gewünschte Übernahme des seinerzeit ebenfalls insolventen Waschhauses in der Schiffbauergasse scheiterte am Veto des Landes.

2014 übernahm das SPI nach Insolvenz des vorherigen Betreibers das Streetwork-Projekt „Wildwuchs“, den Abenteuerspielplatz „Blauer Daumen“ und das Fanprojekt des SV Babelsberg 03. Bislang jüngstes Projekt in Potsdam ist das Kunst- und Kreativhaus im alten Rechenzentrum.

Schulsozialarbeit in Potsdam

Aktuell wird die Schulsozialarbeit an neun Potsdamer Schulen vom Verein Paragraph 13 abgesichert, der seit 1995 in der Jugendarbeit tätig ist. Daneben ist der Verein an Schulen in Stahnsdorf und Werder aktiv.

Die Neuausschreibung der Schulsozialarbeit in zwei Losen wurde von der Verwaltung mit der geplanten Erweiterung des Angebots auf weitere Schulen begründet. Der seit 2001 laufende Vertrag mit Paragraph 13 wurde im September 2015 gekündigt.

Im Herbst 2015 gab Jugendamtsleiter Reinhold Tölke im Jugendhilfeausschuss bekannt, dass aktuell 13 Grund- und Förder-, sowie acht weiterführende Schulen Bedarf angemeldet hätten.

Mittelfristig soll es laut Stadtverordnetenbeschluss an allen Potsdamer Schulen in öffentlicher Trägerschaft Schulsozialarbeiter geben.

Die Aufteilung der zwei Lose für die künftige Schulsozialarbeit ist das Ergebnis eines Auswahlverfahrens, an dem sich nach MAZ-Informationen insgesamt sechs Interessenten beteiligt haben. Die von einer Jury getroffene Entscheidung muss noch von den Stadtverordneten bestätigt werden. Die Zusammenarbeit mit zunächst 15 Schulen soll zum neuen Schuljahr beginnen.

Von Volker Oelschläger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
Potsdams Innenstadt - vor und nach dem Krieg

Der 14. April 1945 ist ein sonniger, warmer Frühlingstag – ein Sonnabend.  Um 22:15 Uhr ertönen die Sirenen, Bomben fallen auf Potsdam und wenig später marschiert die russische Armee in Potsdam ein. Das Stadtbild ist ein anderes geworden.

Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg