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Potsdam Stipendien in Sioux Falls für junge Potsdamer Ärzte
Lokales Potsdam Stipendien in Sioux Falls für junge Potsdamer Ärzte
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01:15 13.07.2018
Gerade aus Sioux Falls zu Gast (v.l.): John Schreurs, Antje Peters, Renee und Rich Siegmann im Holländischen Viertel in Potsdam. Quelle: Foto: privat
Potsdam/Sioux Falls

Der Austausch zwischen Potsdam und der US-amerikanischen Partnerschaft Sioux Falls soll auf akademischem Niveau intensiviert werden. Das Klinikum Ernst-von-Bergmann arbeitet daran, junge Ärzte für mehrmonatige Stipendien nach South Dakota zu schicken. „Bei meinem eigenen Besuch in Sioux Falls habe ich eine außerordentlich gute Infrastruktur in den dortigen Kliniken kennen gelernt. Von solchen Einblicken könnten vor allem unsere jungen Ärzte profitieren“, sagt Hubertus Wenisch, medizinischer Geschäftsführer des Klinikums.

Hospitäler in Sioux Falls gehören zu den besten in den USA

Sein Ziel seien bis zu achtwöchige Aufenthalte, wobei es noch keine konkreten Vereinbarungen gibt. Vor allem die Kinderklinik, das Darmzentrum und die Onkologie im Sanford Medical Center und dem Avera McKennan Hospital hätten ihn beeindruckt, als er im vergangenen Herbst gemeinsam mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die Partnerstadt besuchte. „In diesen Bereichen gehören diese Kliniken zu den besten in den Vereinigten Staaten“, so Wenisch.

Präsidentin der Augustana University besucht Potsdam 2019

Auch Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam, gehörte damals zur Delegation und besuchte die Augustana University, wo in Potsdam immatrikulierte Studenten dank der Städte-Partnerschaft ohne die üblichen Studiengebühren Kurse besuchen können.

Der Gegenbesuch seiner Amtskollegin Stephanie Hersetzh Sandlin, Präsidentin der Augustana University, steht in wenigen Monaten an. „Im Januar 2019 wird die Präsidentin Potsdam besuchen“, sagte Potsdams Marketingchefin Sigrid Sommer am Montagabend am Rande eines Empfangs von Bürgern aus Sioux Falls in Potsdam.

Gerade aus Sioux Falls zu Gast (v.l.): Rich und Renee Siegmann, sowie Antje Peters und John Schreurs. In ihrer Mitte ist Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), der sie am Montag auf dem Dach der Stadt- und Landesbibliothek begrüßt hat. Quelle: Peter Degener

Jakobs begrüßt US-Bürger hoch über der Stadt

Auf dem Dach der Stadt- und Landesbibliothek standen vor allem die privaten Kontakte zwischen den seit 1990 partnerschaftlich verbundenen Städten im Vordergrund. Derzeit sind vier US-Amerikaner in Potsdam zu Gast. John Schreurs und seine aus Meißen stammende Lebensgefährtin Antje Peters, sowie das Ehepaar Renee und Rich Siegmann absolvieren hier ein umfangreiches Kulturprogramm.

Untergebracht sind sie bei Potsdamer Familien, begrüßt wurden sie von Oberbürgermeister Jakobs (SPD), der sich viel Zeit nahm, um vom Bibliotheksdach den Abriss der FH zu Füßen der Gäste und den Umbau der Potsdamer Mitte zu erklären. „Keine europäische Stadt hat eine so hohe Schlösserdichte – eines für zehntausend Einwohner“, erklärte Jakobs. „Weil wir eine wachsende Stadt sind und dieses Verhältnis halten wollen, bauen wir nun neue Schlösser“, scherzte er mit Blick auf den Landtag.

Von Peter Degener

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