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Potsdam Strahlenschutz-Einsatz am Potsdamer Hbf beendet
Lokales Potsdam Strahlenschutz-Einsatz am Potsdamer Hbf beendet
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15:46 07.03.2017
Die Einsatzkräfte beenden den Einsatz am Potsdamer Hbf. Quelle: Marion Kaufmann
Potsdam

Alarm am Potsdamer Hauptbahnhof am Dienstagvormittag. Die Polizei sprach von einer „unklaren Gefahrenlage“, der Bahnhof wurde evakuiert. Später die Entwarnung.

+++ Stand um 12:35 Uhr auf einen Blick: Der Hauptbahnhof ist wieder zugänglich +++ Die Einsatzkräfte haben ihren Einsatz gegen 12:30 beendet +++ Polizei gibt Entwarnung: „Keine radioaktiven Messwerte“ +++ Feuerwehr war mit mehreren Wagen vor +++ S-Bahn-Verkehr war eingestellt +++ Straßenbahnverkehr fuhren nicht +++ Am Morgen war eine anonyme E-Mail beim Wachschutz des Bahnhofs eingegangen +++

Der Zugang zum Bahnhof ist wieder möglich. Quelle: Marion Kaufmann

Alarm am Vormittag

Die Polizei Brandenburg war am Dienstagvormittag im und am Hauptbahnhof in Potsdam gemeinsam mit der Bundespolizei und der Feuerwehr „zur Abwehr einer Gefahrenlage im Einsatz“, so die erste Meldung der Polizei Brandenburg auf Facebook. Der Bahnhof wurde daher evakuiert, wie Polizeisprecherin Diana Sawatzki-Koppe auf MAZ-Anfrage erklärte. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Später konkretisierte die Polizei die „Gefahrenlage“: Beim Wachschutz des Bahnhofs sei eine anonyme E-Mail eingegangen, kurz danach wurde der Einsatz eingeleitet. Über den genauen Inhalt der E-Mail gab die Polizei nichts bekannt.

Zugang zum Bahnhof eingeschränkt

Der Zugang zum Bahnhof war während des Einsatzes für rund zwei Stunden von der Friedrich-Engels-Straße nicht möglich. Auch von der Babelsberger Straße kam man nicht weit. Zugang zum Bahnhof war zwar möglich, weiter als bis zur Rolltreppe, die zu den Bahnsteigen führt, ging es jedoch nicht.

Potsdam, 07.03.2017: Die Polizei hat am Dienstag den Hauptbahnhof in Potsdam geräumt. Einsatzkräfte sind in Schutzanzügen in den Bahnhof gegangen, weil es sich um radioaktives Material in einem Schließfach gehandelt haben soll. Der Verkehr war rund zwei Stunden lang unterbrochen.

Die Situation vor Ort

Die ersten Informationen waren unklar. Der Platz vor dem Bahnhof war weiträumig abgesperrt. Vor Ort waren Einsatzkräfte in Schutzanzügen zu sehen. Mehrere Einsatzkräfte in Schutzanzügen betraten den Bahnhof. Auf den Gleisen direkt vor dem Bahnhof wurden Planen ausgebreitet.

Gerüchte machten die Runde: Angeblich soll es sich um radioaktives Material in einem herrenlosen Koffer oder Rucksack in einem der Schließfächer innerhalb des Bahnhofs handeln. Bestätigt hatte dies offiziell während des Einsatzes jedoch niemand.

Bei Ende des Einsatzes twitterte die Polizei, dass der Hintergrund des Polizeieinsatzes „die Androhung einer Straftat“ gewesen sei.

Der Bahnhof ist weiträumig abgesperrt. Quelle: Friedrich Bungert

Bis zur Entwarnung fuhr nicht viel

Auch der überregionale Bahnverkehr war betroffen, wie die Bundespolizei mitteilte. Regionalzüge hielten nicht in Potsdam. Die S-Bahn war zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Babelsberg unterbrochen. Auch die Straßenbahnen fuhren nicht über den Hauptbahnhof, sondern wendeten am Platz der Einheit und Waldstraße.

Glücklich, wer mit dem Bus unterwegs war. Die Busse fuhren den Hauptbahnhof auch während des Einsatzes an, so ViP-Sprecher Stefan Klotz gegenüber der MAZ.

Gegen 12:30 Uhr dann Entwarnung: „Keine radioaktiven Messwerte“, teilte die Polizei Brandenburg mit. Es seien keine erhöhten Grenzwerte überschritten, so der Pressesprecher der Polizeidirektion West, Heiko Schmidt.

Die Sperrmaßnahmen wurden wieder aufgehoben, der Bahnverkehr lief langsam wieder an.

Letzte Evakuierung im November

Es ist gar nicht lange her, da gab es schon mal große Aufregung am Hauptbahnhof. Anfang November 2016 löste kurz nach 10 Uhr ein automatischer Alarm aus. Die Passanten wurden gebeten, das Gebäude zu verlassen. Feuerwehr und Bundespolizei waren im Einsatz. Doch schnell wurde klar: Es handelte sich um einen Fehlalarm.

» Einen ausführlichen Bericht gibt es später auf www.MAZ-online.de und am Mittwoch in der gedruckten Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Von MAZonline

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