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Strandbäder mit Rekordhoch 2016

Potsdam Strandbäder mit Rekordhoch 2016

Ein Rekordwochenende erlebten die Freibäder in Potsdam und in Umgebung! Tausende suchten das kühle Nass. In dieser Saison gab es keine Probleme mit Vandalismus oder angetrunkenen Gästen.

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Planschen, Rutschen, Sandburgen bauen im Strandbad Babelsberg – das wollten am Wochenende ... Besucher.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Was für ein tolles Tschüss-lieber-Sommer-Wochenende war das! Und was haben wir geschwitzt bei 33, 34, 35 Grad Celsius! Was gegen die Hitze half? Na klar, vor allem Abkühlung: Von innen – bevorzugt Mineralwasser, manchmal Bier oder Caipi sowie Eis in allen Formen und Farben – wie von außen – an wilden Badestellen, in Brunnen, unter Wasserschläuchen!

Einen enormen Ansturm erlebten die Strand- und Freibäder in Potsdam und Umgebung, in denen am Wochenende mancher Jahresrekord geknackt wurde. So vergnügten sich im Strandbad Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees am Wochenende 3100 Besucher, sagte Stadtwerke-Sprecher Stefan Klotz gestern. Im Waldbad Templin, das ebenfalls zu den Stadtwerken gehört, tummelten sich am Sonnabend 2900 Badegäste. Am Sonntag waren es sogar rund 3400 – mit Abstand der beste Tag der Saison. Publikumsmagneten sind die dortige Wasserrutsche (mit Zeitmessung!), Fahrten auf der Spaßbanane und die Wakeboardanlage. Etwas „aufgerüstet“ wurde im Strandbad Babelsberg: Dort gibt es neue Tretboote und rustikale Bänke.

2015 kamen in die beide Strandbäder rund 106 000 Besucher. So viele werden es in diesem Jahr wohl nicht, vermutet Klotz: „Dieser Sommer war durchwachsener.“ Bis zum 31.  Juli wurden 58 000 Gäste gezählt – der komplette August wird erst am 31. abgerechnet. Potsdams Bäder sind absolut familientauglich – „und da sind wir sehr froh drüber“, so Klotz: Probleme mit Betrunkenen oder Vandalismusschäden habe es nicht gegeben, auch keine schweren Badeunfälle. Aufregung um Burkinis – wie in der Therme in Bad Saarow – gab es in den Potsdamer Strandbädern nicht. Es sei noch keine Frau im Burkini erschienen. Der zweiteilige Badeanzug mit integrierter Kopfbedeckung „fällt unter Badebekleidung“, so Klotz. Das Tragen sei selbstverständlich erlaubt. Auch in den Bädern der Umgebung wurden bislang keine Frauen im Burkini gesichtet. „Ist das denn wirklich so ein großes Thema“, fragte man sich im Bad von Werder. In Kleinmachnow kühlten sich vom vergangenen Freitag bis Sonntag, 28. August, mehr als 10 700 Gäste ab, Werder begrüßte im Schnitt mehr als 500. In den Kleinmachnower Kiebitzbergen habe es schon Frauen im Burkini gegeben, was aber kein Problem war, weder für Gäste noch die Schwimmmeister, denn der Burkini ist eine zulässige Badebekleidung, so Freibad-GmbH-Chef Markus Schmidt.

Seien wir ehrlich – zwar soll Ende der Woche das Thermometer noch mal Temperaturen bis 29 Grad Celsius – der ganz große Sommerspaß ist wohl vorbei. Zumal die Schulferien in einer Woche auch enden.

Von Ricarda Nowak

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