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Straße in Babelsberg für Filmarbeiten gesperrt

Dreharbeiten für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ in Potsdam Straße in Babelsberg für Filmarbeiten gesperrt

Es hat sich mehr als eine halbe Million Mal verkauft und wurde 2011 mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Jetzt wird Eugen Ruges Bestseller-Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ fürs Kino verfilmt. Und zwar in Potsdam-Babelsberg. Um dort eine authentische DDR wieder auferstehen zu lassen, ist eine Straße bis Montag teilweise gesperrt.

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Wegen Dreharbeiten gesperrt – ein Teil der Rudolf-Breitscheid-Straße.

Quelle: Julian stähle

Babelsberg. Verwirrte Autofahrer in der Rudolf-Breitscheid-Straße, kurz hinterm S-Bahnhof Griebnitzsee: Wer nach Wannsee will, wird noch bis zum Montag über die Stubenrauchstraße umgeleitet. Der offensichtliche Grund: Dreharbeiten. An der Absperrung, die nur Radfahrer und Fußgänger passieren können, weiß ein Mann mit neongelber Warnweste in etwa, um welches Projekt es sich handelt: „Irgendein Ossi-Film. Ich darf das sagen, ich bin ja aus dem Osten.“

Ein besser informierter Kollege kennt den Titel: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“. Szenen für den Kinofilm nach Eugen Ruges gleichnamigem Bestseller einer Vier-Generationen-Familiengeschichte entstehen in und um die Villa in der Rudolf-Breitscheid-Straße 212. Vor der Haustür parken Wartburg, Trabi, Lada und andere DDR-typische Autos – Requisiten des Films.

Regisseur Matti Geschonneck, der bereits Torsten Schulz’ herrliche DDR-Burleske „Boxhagener Platz“ fürs Kino flott machte, erzählt von der Auflösung einer Familie und dem Zerfall der DDR in den Wendetagen 1989. Das Drehbuch hat Wolfgang Kohlhaase („Als wir träumten“) geschrieben. Die Figur des greisen, stalinistischen Familienpatriarchen Wilhelm Powileit verkörpert Bruno Ganz. Weitere Rollen sind mit Sylvester Groth, Alexander Fehling, Inka Friedrich, Hildegard Schmahl, Angela Winkler und Thorsten Merten ebenso prominent besetzt.



Von Ricarda Nowak

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