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SPD-Potsdam: Auch wir ehren Revolutionär

Streit um Max-Dortu-Gedenken SPD-Potsdam: Auch wir ehren Revolutionär

Die scharfe Kritik der Fraktion „Die Andere“, dass in der Stadt Potsdam dem 48er-Revolutionär Max Dortu nicht würdig gedacht wird, hat eine Debatte ausgelöst. Die SPD weist den Vorwurf empört zurück und verweist auf Veranstaltungen der vergangenen Jahre. Auch die Stadtverwaltung will nun eine Vertreterin zum Gedenken abordnen.

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1848 vom preußischen Militär erschossen: Max Dortu, der in Potsdam geborene Revolutionär und Demokrat.

Quelle: Michael Hübner

Potsdam.
Die Kritik der Fraktion „Die Andere“ und des Vereins zur Förderung antimilitaristischer Traditionen an der Stadt, das Gedenken an den Revolutionär Max Dortu zu vernachlässigen, ist auf Verwunderung bei der städtischen SPD gestoßen. „Der provokante Alleinvertretungsanspruch von Lutz Boede an das Max-Dortu-Gedenken hat uns gewundert“ so die SPD-Stadtverordneten Mike Schubert, Pete Heuer und David Kolesnyk. „Wir erinnern: Im vergangenen Jahr, zum 165. Todestag von Max Dortu, hat Potsdam umfänglich dem Sohn der Stadt gedacht: Theaterstücke der Max-Dortu-Grundschule und der Voltaire-Gesamtschule wurden von der Stadt gefördert und mehrfach aufgeführt.“

In einer großen Podiumsdiskussion im Potsdam Museum sei ausführlich und intensiv über Max Dortu gesprochen worden, so die SPD-Politiker. „Und nicht zuletzt möchten wir an den „Max-Dortu-Preis“ erinnern, den die Stadt auf Grundlage eines von SPD und Grünen initiierten Stadtverordnetenbeschluss gerade ausgestaltet.“ Dazu hat sich laut SPD eine Kommission verständigt, deren Arbeitsergebnisse jetzt vorliegen und in die Gremien eingebracht würden.

„Kurz und gut“, so die SPD-Politiker, „nicht nur Lutz Boede gedenkt Max Dortu, wir alle tun das, jeder auf seine Weise. Am liebsten gemeinsam. Aber dazu gehört ein fairer Umgang miteinander. Deshalb werden auch wir selbstverständlich am 31. Juli um 14 Uhr am Geburtshaus von Max Dortu an ihn erinnern.“

Auch die Stadtverwaltung hat gestern mitgeteilt, dass die Fachbereichsleiterin Kultur und Museum, Birgit-Katharine Seemann, an der Gedenkveranstaltung zum 166. Todestag von Max Dortu teilnehmen wird.

Von MAZ-online

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