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Potsdam Anwohner freuen sich über Sperrung
Lokales Potsdam Anwohner freuen sich über Sperrung
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17:19 05.08.2015
Der Poller auf dem Heineberg-Weg. Quelle: privat
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Bornim

Des einen Leid, des anderen Freud’: Während sich einige Bornimer ärgern, dass sie die für Privatverkehr gesperrte Straße „Am Heineberg“ nicht mehr als Abkürzung zwischen Bundesstraße 273 und Golmer Chaussee nutzen dürfen, freuen sich Anwohner umso mehr über die Entscheidung der Stadt. „Das ist eine absolut gute Sache, es geht schließlich um unsere Sicherheit“, sagte Alexandra Schmeck. Die 28-Jährige erinnert sich an brenzliche Situationen, in denen die junge Mutter spazieren ging und von rasenden Autofahrern überholt wurde. Ein Auto streifte gar mit dem Seitenspiegel den Kinderwagen. „Und ich wurde beschimpft, weil ich nicht Platz gemacht habe.“

Als der Weg noch offen war für Autoverkehr, galt dort zwar Tempo 30. „Die Autos bretterten trotzdem durch“, erzählte die junge Frau. Mithilfe des Bürgervereins Bornim ’90 und seines Vorsitzenden Klaus Rietz habe man dafür gesorgt, dass nur noch landwirtschaftliche Fahrzeuge, Radler, Reiter und Fußgänger den „Heineberg“ passieren dürfen. Von „rücksichtslosem Verhalten“ der Autofahrer gegenüber Radfahrern und Fußgängern berichtete auch Rietz. „Bei Gegenverkehr wurde nicht angehalten, sondern auf die unbefestigten Randstreifen ausgewichen.“ Viele Bürger haben den Stadtverordneten (Aktionsbündnis Potsdam Nord/West) gebeten, die Verkehrssituation zu ändern.

Zur Vorgeschichte: „Am Heineberg“ sei ein landwirtschaftlicher Weg, der zu DDR-Zeiten mit Betonspurbahnen ausgelegt wurde, so Rietz. Innerhalb des Flurneuordnungsverfahrens wurde der Weg in Abstimmung mit der Stadt Ende der 1990er mit Betonspurbahnen erneuert. Mehrere Stellen zum Ausweichen für entgegenkommenden Verkehr wurden eingerichtet. Da dieser Weg nach dieser Wiederherstellung nun wesentlich besser war als vorher, haben immer öfter Autofahrer dort abgekürzt, „wobei die vorhandenen Ausweichstellen so gut wie gar nicht genutzt wurden“, sagte Rietz. Aus baulichen Gründen sei der „überbelastete“ Heineberg-Weg für so viel Verkehr „nicht geeignet“. Da sich der Bürgerverein Bornim „immer auch für Verkehrssicherheit im Ort einsetzt“, habe Rietz vor etwa einem Jahr die Stadtverwaltung „aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die geschilderte Situation zu ändern“.

Angeordnet wurde seitens der Stadt eine „Widmungsbeschränkung“, die unter anderem den Landwirt Jürgen Purschke auf die Palme brachte. Zu Unrecht, meinte Rietz. Als Anlieger dürfe der Landwirt auch mit seinem Privatauto den „Heineberg“-Weg befahren.

Von Ricarda Nowak

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