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Potsdam Streit um Staudenhof in Potsdam
Lokales Potsdam Streit um Staudenhof in Potsdam
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11:45 08.04.2014
Umstrittener Plattenbau aus DDR-Zeiten. Quelle: Christel Köster
Potsdam

„Für mich nimmt die Debatte zum Staudenhofwohnhaus allmählich groteske Züge an“, kritisierte Fraktionschefin Saskia Hüneke am Montag in einer ersten Reaktion auf Klipps Plädoyer für den Erhalt des umstrittenen Wohnblocks auch über 2022 hinaus. Hüneke, die für den Abriss des Blocks im Zuge der Wiederannäherung an die historische Stadtmitte eintritt, warf Klipp vor, es gehe ihm in der Staudenhof-Debatte nur um „Machtspiele“.

Wie berichtet, hatte der Baubeigeordnete am Sonntag beim Polit-Frühschoppen der Linken das Untersuchungsergebnis eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens vorgestellt. Das Fazit: Ein mittelfristiger Abriss des Gebäudes und ein Neubau an gleicher Stelle wäre für die Pro Potsdam „nicht zu kompensieren und außerordentlich unwirtschaftlich“, so Klipp.

Saskia Hüneke. Quelle: Bernd Gartenschläger

In ihrer empörten Reaktion wies Hüneke darauf hin, dass es „seit 1991 Beschlusslage ist, dass hier einmal ein Karrée auf historischem Grundriss entstehen soll“. Klipp löse nun wie „Kai aus der Kiste“ eine Debatte aus „ohne die Beteiligungsformen der Stadtverordneten zu wahren“. Einen Appell richtete die Grüne auch an die Adresse der Linken, die sich für den Erhalt des Staudenhofs in die Bresche werfen. Aus der Tatsache, dass sich die Linken vergangene Woche im Kompromissbeschluss zum Schulentwicklungsplan auch zur Wiedergewinnung des historischen Stadtgrundrisses bekannt haben, leitet Hüneke eine Verpflichtung der Fraktion ab: „Jetzt möge sie dem auch Taten folgen lassen!“

Von Ildiko Röd

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