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Potsdam Streit um Wald in Potsdam
Lokales Potsdam Streit um Wald in Potsdam
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10:13 27.02.2018
Gelichtetes Waldstück zwischen August-Bebel-Straße und dem Uni-Standort am Griebnitzssee. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Immer häufiger gibt es in der Landeshauptstadt Potsdam Streit um den Wald. Der Umweltausschuss trifft sich am Montag 16.30 Uhr zu einem Vor-Ort-Termin an der Prof.-Dr.-Helmert-Straße zwischen August-Bebel-Straße, Universität und Bahnhof Griebnitzsee. Thema ist die geplante Erweiterung des Hochschulstandortes – und der drohende Verlust von Wald.

Zur nächsten Stadtverordnetensitzung haben zwei Fraktionen das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Die Linken fordern nach dem Baumeinschlag der letzten Zeit, „weitere Fällungen gesunder Bäume zu unterlassen“. Empfehlung der Grünen ist eine „Werkstatt Griebnitzsee“: „Neben der Entwicklung des Wissenschaftsstrandortes soll ein Ziel darin bestehen, die Waldflächen als solche zu erhalten.“

Alarmiert sind die Bürger auch am Caputher Heuweg in Waldstadt II. Auf sieben Hektar soll eine weiterführende Schule errichtet werden. Noch ist dort Wald. Zum 9. März hat die Verwaltung Kritiker zum Rundgang über das Plangebiet eingeladen. Treff ist um 15 Uhr an der Tramhaltestelle Rehbrücke. Ein weiterer Brennpunkt im Streit um den Wald ist die geplante Erweiterung vom Zentrum Ost Richtung Nutheschnellstraße.

Neue Konfliktfelder bahnen sich unter anderem in der Pirschheide an, wo mehr als 20 Hektar Wald einer neuen Siedlung weichen sollen, und in Krampnitz, wo 36 Hektar Wildwuchs gefällt werden sollen.

Claus Wartenberg (SPD) kritisierte im Forum Krampnitz, dass Ersatzpflanzungen für Potsdams Bäume „immer in Mittelmark“ erfolgten, nicht aber im Stadtgebiet. Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) parierte mit der Feststellung, dass man dafür Partner mit entsprechenden Flächen brauche: „Und die liegen nicht im städtischen Bereich.“

Von Volker Oelschläger

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