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Suchthilfe: Awo und Chill out bewerben sich

Potsdam schreibt Suchtberatung und Prävention aus Suchthilfe: Awo und Chill out bewerben sich

Ein „kleines Beben“ hatte die Ankündigung der Landeshauptstadt, die Suchtberatung und Prävention europaweit auszuschreiben, in den Reihen der Stadtverordneten ausgelöst. Die Ausschreibung, heißt es, habe nichts mit der Arbeit der beiden bisherigen Träger zu tun, sondern sei juristisch erforderlich. Awo und Chill-out-Verein halten sich derweil bedeckt.

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Quelle: dpa

Potsdam. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Verein Chill out werden sich beide an der europaweiten Ausschreibung für die Suchtberatung und Suchtprävention in Potsdam beteiligen. Das teilten die Träger auf Anfrage der MAZ mit. Wie es mit ihrer Arbeit, die sie auf diesem Gebiet seit 2003 in Potsdam leisten, weitergehen kann, falls sie bei der Ausschreibung nicht zum Zug kommen, ließen sie aber offen.

„Unseren Verein wird es sicher weiter geben“, sagte der Chill-out-Geschäftsführer Rüdiger Schmolke. „Die Fachstelle für Konsumkompetenz in Potsdam dann aber wohl nicht mehr.“ Von der Awo war über die Zukunft ihres Engagements auf dem Gebiet der Suchthilfe nichts zu erfahren. Dazu werde man sich erst im Ernstfall äußern.

Wie berichtet, hat die Landeshauptstadt Potsdam die Suchtberatung und Prävention für die kommenden drei Jahre ausgeschrieben. Der Grund dafür ist juristischer Natur: Mit der Arbeit der bisherigen Träger war man stets zufrieden, hieß es aus der Verwaltung. Wie sich jetzt aber herausstellte, hätte Potsdam ihnen die Aufgabe nicht – wie seit Jahren praktiziert – frei Hand anvertrauen dürfen. Mitbewerber hätten die Stadt deshalb verklagen können. Das Auswahlverfahren erfolgt in zwei Stufen: Zunächst werden die Bewerber auf ihre Eignung hin geprüft und erst dann deren Angebot bewertet.

Von Nadine Fabian

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