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Potsdam Süßholzraspeln in 300 Sorten
Lokales Potsdam Süßholzraspeln in 300 Sorten
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20:00 11.04.2013
Im Lakritzkontor in der Jägerstraße bedient Dietmar Teickner auch persönlich und lässt die Kunden auch mal naschen. Quelle: MARCEL JARJOUR
Potsdam

Mehr als 300 Sorten von Island bis Norwegen, aber auch aus den Niederlanden stehen in den prall gefüllten Regalen zum Verkauf.

„Während die Industrie die Produkte über die Masse verkauft, setzen wir auf unsere gute Qualität“, sagt Teickner, während er an seinem größten Schatz, einem großen Regal voll mit Lakritz steht. Die Ware erhält er direkt von den Herstellern. „Jeder kennt jeden. Wir bezeichnen uns gerne als Lakritz-Mafia – im positiven Sinne, versteht sich“, sagt Teickner über das Verhältnis zu anderen Läden.

So ist Süßholzraspeln das tägliche Brot von Teickner und seinen zwei Festangestellten. Von süß bis kräftig sauer – für jeden ist in dem schwarzen Sammelsurium etwas dabei. Manche Leute habe er sogar bekehrt und ihnen das „schwarze Gold“ erst schmackhaft gemacht, sagt der Inhaber, der mit dem „Bärenland“ auf der Jägerstraße anfing. „Für jeden ist eine passende Sorte dabei.“ 2005 erweiterte er seinen Laden um das Lakritz.

Besonders beliebt sind die ausgefallenen Sorten, sowie – der neueste Trend – Lakritz mit Schokolade. Aber auch die höllisch scharfen Bonbons finden tatsächlich einen Abnehmer. Teickner macht schnell klar, dass das Süßholz sauer sein muss. Besonders in der Mutterregion des Lakritzes, in Skandinavien, muss es auf der Zunge und im Rachen richtig zur Sache gehen und brennen.

Dies sehen auch die Gäste aus Dänemark so, die voller Vorfreude den Laden betreten. „Hier gibt es wirklich eine Riesenauswahl, von der wir in Dänemark nur träumen können“, sagt Torben Pedersen aus Aarhus, bevor er sich von Teickner einen bunten Mix aus den verschiedenen Sorten zusammenstellen lässt. „Auch die Touristen finden den Weg hierher“, so Teickner, dessen Kontor auch in zahlreichen Reiseführern ausgewiesen ist. „Aufgrund der Lage profitieren wir auch schon sehr von den Touristen.“

Doch wie kommt man auf die Idee, das „schwarze, essbare Gold“ zu verkaufen? Passion? Erinnerungen an die Kindheit?

„Ich hatte schon immer einen Hang dazu und habe schließlich diese Nische für mich entdeckt“, so Teickner, der sich nicht auf eine Lieblingssorte festlegen möchte. „Sie wechselt immer.“ Derzeit schwankt er zwischen isländischen Totenköpfen und dem „Sterkir Bangsar“, dem starken Bären, ebenfalls aus Island.

Selbstproduziertes Lakritz von ihm gibt es leider noch nicht. In absehbarer Zeit soll es passieren, so Teickner. Bis dahin tut er das, was er am liebsten macht. Die Kunden bedienen und über Süßholzraspel philosophieren. (Von Marcel Jarjour)

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