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Svenja Böttger ist neue künstlerische Leiterin

Von Sehsüchte zum Max-Ophüls-Filmfestival Svenja Böttger ist neue künstlerische Leiterin

Von Babelsberg nach Saarbrücken: Svenja Böttger (28) ist die neue künstlerische Leiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis – wichtigste Plattform für den deutschen Nachwuchsfilm. Sie hat Medienwissenschaft an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ studiert und war Chefin des Internationalen Studentenfilmfestivals Sehsüchte.

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Svenja Böttger, die neue künstlerische Leiterin des Max-Ophüls-Filmfestivals, mit einer Pappfigur des Namenspatrons.

Quelle: dpa

Babelsberg/Saarbrücken. Als das Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) 1980 in Saarbrücken gegründet wurde, war Svenja Böttger noch gar nicht auf der Welt. Erst 28 Jahre alt ist die neue künstlerische Leiterin der wichtigsten Plattform für den deutschsprachigen Filmnachwuchs, die jährlich mehr als 40 000 Besucher zieht. Am Mittwoch hat sich die Nachfolgerin der langjährigen MOP-Chefin Gabriella Bandel der Öffentlichkeit vorgestellt. Svenja Böttger, die an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ Medienwissenschaft studiert hat und Ende Mai dort ihre Masterarbeit (Thema: Multi-Channel-Netzwerke auf YouTube) verteidigt, bezeichnet sich trotzdem selbst als „alter Festivalhase“. Sie leitete das Internationale Studentenfilmfestival Sehsüchte, das alljährlich Medienwissenschaftsstudenten der Filmuni organisieren, zuvor das Selbstfilmfest „durchgedreht 24“ in Braunschweig. 2015 und 2016 hatte Svenja Böttger die Gesamtleitung des Berlinale-Empfangs der deutschen Filmhochschulen inne. „Ich habe vier Jahre in Teams mit 40 Leuten gearbeitet“, erzählt die Noch-Studentin, die sich Ende Februar gegen vier Anwärter auf den MOP-Posten durchgesetzt hat. „Ich habe den Luxus, etwas sehr Gutes zu übernehmen.“ Sie verspüre keinen Druck, beim Max-Ophüls-Festival „alles neu machen zu müssen, das wäre schwachsinnig“. Momentan guckt sich Svenja Böttger durch die Programme zurückliegender MOP, um zu „lernen, wie das Festival tickt“. Den nächsten drei Max-Ophüls-Festivals wird Svenja Böttger vorstehen, in Saarbrücken („eine wunderschöne Stadt“) für jeweils ein halbes Jahr wohnen. Ihre Basis will, muss sie in Berlin behalten, denn: „Dort sitzt der Großteil der Filmbranche.“

Von Ricarda Nowak

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