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Tanzen, wo einst die Züge hielten

Club „Pirscheide“ im alten Bahnhof eröffnet Tanzen, wo einst die Züge hielten

Die Eventlocation im ehemaligen Bahnhof hat am Wochenende ihren Betreib aufgenommen. Die Partygäste waren angetan von dem neuen Club.

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Volles Haus zur Eröffnung der „Pirschheide“.

Quelle: Christel Köster

Pirschheide. Pünktlich um 20.30 Uhr ertönte in der alten Bahnhofshalle von Pirschheide ein Pfiff – doch nicht etwa von einem abfahrenden Zug. Es waren die ersten Takte eines Elton John Songs. Der Potsdamer Musiker Andy Schulte spielte zur Eröffnung des Clubs „Pirschheide“ sein Tribute-Programm und brachte die Gäste in Fahrt.

Nach einer ersten kleinen Testeröffnung vor einigen Monaten, ist die Eventlocation „Pirschheide“ im ehemaligen Bahnhof am Wochenende offiziell eröffnet worden. Trotz der sommerlichen Temperaturen folgten 450 Gäste der Einladung der Inhaber Ronald und Shima Engelhardt, um dort zu feiern und zu tanzen, wo früher große Reise starteten. An diesem Abend wollte jedoch keiner gehen. Nach und nach füllte sich die abgedunkelte Halle, auf der Galerie tummelten sich die Menschen und blickten auf die Tanzfläche, wo bereits zwei, drei ungeduldige Partygäste tanzten. „Es ist total schick geworden“, sagte Daniela Kobelt, die mit ihrem Mann André an einer der drei Bars ein Glas kühlen Weißwein orderte. „Wir waren total gespannt, wie es aussieht.“ Was es zu trinken gab, zeigte eine Anzeigentafel mit neonweißen Buchstaben. Dort, wo früher die Zugverbindungen prangten. „Der Club ist eine coole Mischung aus Retro und Modern“, fand auch ihr Mann André Salow. Hingegen kein Thema bei den Partygästen: Die Pipi-Debatte um Pissors in Mundform auf der Männertoilette.

Gute Stimmung bei Leuten „im besten Alter“

Mittlerweile spielte Schulte „Can you feel the love tonight“ und die Gäste groovten im Takt. „Es ist wirklich toll geworden!", so Bodo Splisteser. Der Musiker würde selbst gern mal in dem Club auftreten. Die Location gefällt auch Stefan Leier vom Waschhaus. „Sie ergänzt das Angebot in Potsdam“, sagte Leier vor dem Club, wo viele etwas Abkühlung suchten. Denn drinnen staute sich die Wärme – besonders auf der Galerie. Dies bemängelte auch Sebastian Michalske vom Lindenpark. „Es gibt noch ein paar Ecken und Kanten, aber sonst ist es gut gelungen.“ Gute Stimmung unter den Leuten „im besten Alter“, wie Ronald Engelhardt sein Zielpublikum beschreibt, ließen am Abend auch noch Andreas Kümmert, die Band Eyes on Funk und die DJs von Flying Sounds aufkommen. Das DJ-Team musste dabei besondere Unterhaltungsqualitäten beweisen, denn ein Feueralarm sorgte für abrupte Stille. Zigarettenqualm aus dem Außenbereich sei durch den Luftzug hereingeströmt, so Pressesprecher Frank Braune. Doch nach einer kurzen Verschnaufpause war die Tanzfläche wieder gut gefüllt. Bis 2 Uhr morgens, als sich die ersten Partygäste auf den Heimweg machten.

Von Lisa Neumann

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