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Teile des FH-Areals geht an die „Genossen“

Potsdam: Bebauung in der Innenstadt Teile des FH-Areals geht an die „Genossen“

Die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaften wollen nach dem Abriss des alten FH-Gebäudes am Alten Markt zum Zuge kommen und einen der geplanten Wohnblöcke errichten. Gesichert werden sollen dort sozialverträgliche Mieten. Jetzt will die Stadt diese Pläne endgültig absichern

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Wenn die FH abgerissen sein wird, entsteht mitten in der Stadt lukratives Bauland.

Quelle: „Potsdamer Mitte neu denken“

Innenstadt. Die Karten für die Bebauung des Areals der Fachhochschule (FH) am Alten Markt könnten möglicherweise neu gemischt werden: Sollten die drei großen Wohnungsgenossenschaften bei der Ausschreibung für den landtagsnahen Wohnblock III nicht erfolgreich sein, könnten sie beim benachbarten Wohnblock IV zum Zuge kommen – und zwar in Form einer Direktvergabe. Der Block IV soll angrenzend an die Stadt- und Landesbibliothek an der Friedrich-Ebert-Straße entstehen. Diese Option der Direktvergabe wird in einer Beschlussvorlage der Verwaltung für die Stadtverordnetensitzung am 7. Dezember skizziert. Um dennoch den gestalterischen Wettbewerb aufrechtzuerhalten, sollen je Parzelle mindestens drei Entwürfe von unterschiedlichen Architekturbüros vorgelegt werden.

In der Vorlage geht es auch um das Verfahren für den Block III. Neu ist, dass ein Bieter nun maximal drei Baulose erwerben darf. Bislang sollte die Vergabe von mehreren benachbarten Losen an einen Bieter ausgeschlossen sein. Außerdem soll die bisher zulässige Bebauungstiefe der Blockrandbebauung von 13 auf 14 Meter erweitert werden, so dass mehr Nutzfläche entsteht. Auch eine„Verdichtung der Bebauung im Blockinnenbereich in differenzierten Baukörpern“ ist möglich. Sprich: Der Hof kann bebaut werden. Im Bieterverfahren soll die Gestaltung mit 50 Prozent gewichtet werden, während auf die Nutzungsmischung 20 Prozent und auf die Nutzungsprivilegien – Beispiel: Sozialwohnungen – 30 Prozent entfallen.Die Höhe des Verkaufspreises, die vorher mit 40 Prozent gewichtet war, soll nicht mehr auswahlbestimmend sein.

Von Ildiko Röd

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