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Templiner Straße ist ab 4. September dicht

Holperpiste wird saniert Templiner Straße ist ab 4. September dicht

In der Templiner Straße zwischen Potsdam und Caputh beginnt am Montag, 4. September, die Sanierung, die größtenteils unter Vollsperrung durchgeführt wird. Autos, Busse und Lkws werden über Michendorf umgeleitet, Radfahrer hingegen sollen auch während des Umbaus freie Fahrt auf der Templiner Straße behalten, wie die Stadt Potsdam am Montagabend mitteilte.

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Betonrisse ziehen sich über die gesamte Templiner Straße.

Quelle: Christel Köster

Potsdam/Caputh. Das Ende der Holperpiste naht: Am Montag, 4. September, wird die Templiner Straße zwischen Potsdam und Caputh voll gesperrt und in fünf Abschnitten saniert. Während Autos, Lkws und Busse über Michendorf umgeleitet werden, behalten Radfahrer freie Fahrt während der Bauarbeiten. Das teilte die Landeshauptstadt beim zweiten Informationsabend am Montag im Forsthaus Templin mit.

„Die Fördermittel vom Land sind bewilligt und die Ausschreibung ist auch schon erfolgreich abgeschlossen“, erklärte Martina Woiwode, Fachbereichsleiterin für Verkehrsanlagen. Den Zuschlag hat die Firma Strabag erhalten. Aufgerissen wird die marode Betondecke zuerst auf Höhe des Ortsausgangs Potsdam. Die ersten beiden Bauabschnitte reichen etwa bis zur Einfahrt von Elka Kabelbau, wie Kerstin Schulz, Projektbetreuerin bei der Stadt, berichtete. Der dritte Bauabschnitt auf der insgesamt etwa vier Kilometer langen Strecke liegt zwischen der Kabelbau-Firma und dem Waldbad Templin. Der Bereich rund um das Waldbad und das Forsthaus selbst wird im vierten Bauabschnitt erneuert. Weiter geht es von der Wendestelle am Forsthaus bis zum Ortseingang Caputh. Dort ist, wie am Ortsausgang Potsdam auch, eine Mittelinsel geplant. Innerhalb der Wasserschutzzonen wird die Fahrbahn, unter der giftiges Ölpapier gefunden wurde, komplett erneuert. Die Betonschicht auf der restlichen Trasse bekommt eine neue Deckschicht aus Schotter und Asphalt. Teilweise wird auch der Radweg saniert und höher gelegt. Das Tempolimit soll nach dem Umbau bei 60 Stundenkilometern bleiben.

Ersatzhaltestellen und ein Busshuttle

Wann die einzelnen Bauabschnitte fertig sein sollen, konnte Kerstin Schulz am Montag noch nicht sagen. Die Tendenz gehe aber da hin, dass das Strandbad zum Beginn der nächsten Saison wieder angefahren werden kann. Die Bauarbeiten sollen insgesamt ein Jahr dauern. „Wenn es kein strenger Winter wird, könnten wir wahrscheinlich auch früher fertig werden“, sagte Kerstin Schulz. Für die Zeit der Sanierung wird neben zwei Ersatzhaltestellen für die Caputher in Höhe der Straße Am Torfstich auch ein Busshuttle eingerichtet, das zwischen Forsthaus und Schloss Caputh pendelt. Direkte Anlieger und Forsthaus-Gäste sollen von einer Seite immer heranfahren können.

Die Baukosten liegen bei etwa 2,5 Millionen Euro. Die Gemeinde Schwielowsee beteiligt sich mit 440 000 Euro. 70 Prozent der förderfähigen Kosten werden über den Zuschuss aus dem Investitionsprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse finanziert. Auch für die 25 Krötentunnel gab es einen positiven Förderbescheid, so die Stadt Potsdam.

Von Luise Fröhlich

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