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Potsdam Thriller-Requisit für Villa Schöningen
Lokales Potsdam Thriller-Requisit für Villa Schöningen
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18:28 14.09.2016
Mathias Döpfner (l.) und Charlie Woebcken. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Berliner Vorstadt

Irritation an der Glienicker Brücke: „Was’n hier los? Baut ihr die Grenze etwa wieder auf?“, fragten verdutzte Touristen am Mittwochnachmittag angesichts des mannshohen DDR-Staatswappens, das für einen Fototermin ein Stückchen Radweg gen Potsdam versperrte. Des Rätsels Lösung: Das Emblem stammt aus dem Oscar-prämierten Agententhriller „Bridge of Spies“, den Hollywood-Regisseur Steven Spielberg Ende 2014 auch an der Glienicker Brücke drehte. Studio Babelsberg war Koproduzent. Die Tochterfirma Art Department baute Kulissen – so das Staatswappen, das in der Mitte der Brücke hing.

Am Mittwoch schenkte Studio-Boss Charlie Woebcken das 150-Kilogramm-Requisit Springer-Medienkonzern-Chef Matthias Döpfner, er wollte es für seine Villa Schöningen. Dort wird das DDR-Emblem nun Teil der Dauerschau zur deutsch-deutschen Vergangenheit und kommt in den Raum, der sich mit der Historie der Glienicker Brücke befasst. Döpfner besuchte zweimal das Filmset, traf dort Spielberg. Dabei sei die Idee entstanden, das „ikonografische Requisit“ für das Museum zu nutzen. Woebcken freute sich, dass der Ausstattungsgegenstand „ein zweites Leben“ erhält und nicht auf den Müll muss.

Von Ricarda Nowak

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