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Ticketautomat in Griebnitzsee gesprengt

Kriminalpolizei ermittelt Ticketautomat in Griebnitzsee gesprengt

Kriminelle versuchen immer wieder, durch die Sprengung von Ticketautomaten an Geld zu kommen. Vergangene Nacht wurde ein Anwohner durch einen lauten Knall am Bahnhof Griebnitzsee aus dem Schlaf gerissen.

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Immer wieder, wie hier 2011 am Bahnhof Griebnitzsee, werden Ticketautomaten zum Ziel von Kriminellen.

Quelle: Archiv/Gartenschläger

Babelsberg. Unbekannte haben einen Fahrkartenautomaten am Bahnhof Griebnitzsee gesprengt und möglicherweise eine Geldkassette entwendet. Ein Zeuge war in der Nacht zu Donnerstag durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden und informierte die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes untersuchten den Tatort. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. An dem Bahnhof waren schon öfter Automaten explodiert.

Die Bahn setzt auf den Einsatz künstlicher DNA

Immer wieder versuchen Kriminelle, auf diesem Weg leichte Beute zu machen. Die Deutsche Bahn will die Vandalen durch den Einsatz von künstlicher DNA abhalten. Bahnautomaten werden nach und nach mit Spezialpatronen ausgestattet, die bei einer Sprengung platzen und Täter wie Beute mit Farbe markieren. Das Geld wird dadurch unbrauchbar. Die hartnäckige Markierung kann die Polizei zu den Räubern führen, denn hinter der Farbe verbirgt sich künstliche DNA. Welche Automaten in Potsdam und Umgebung bereits hochgerüstet sind und ob die Geräte am Bahnhof Griebnitzsee dazugehören, will Bahnsprecher Burkhard Ahlert nicht sagen, um die Täter nicht zu warnen. „Die Umrüstung läuft“, erklärt er nur. 2015 wurden im Land Brandenburg 43 Fahrkartenautomaten aufgebrochen, drei weniger als im Vorjahr. Oft machen die Täter laut Bahn nur geringe Beute oder gehen ganz leer aus. Der Ersatz eines zerstörten Automaten koste hingegen bis zu 30 000 Euro.

Von Marion Kaufmann

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