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Träger EJF nimmt im Ausschuss Stellung

Missbrauchsverdacht in Potsdamer Kitas Träger EJF nimmt im Ausschuss Stellung

Drei Potsdamer Kitas des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) machten mit Missbrauchsvorwürfen auf sich aufmerksam. Eltern beklagen eine schlechte Informationspolitik des Trägers. Dieser äußerte sich nun hinter verschlossenen Türen im Jugendhilfeausschuss.

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Die jüngsten Vorwürfe betreffen die Kita am Heiligen See.

Quelle: Peter Degener

Potsdam. Der Vorstand des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) , Norbert Schweers, hat am Donnerstabend im Jugendhilfeausschuss Stellung zu Missbrauchsvorwürfen an drei Potsdamer EJF-Kitas genommen. Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung informierte Schweers, der von 2002 bis 2010 Leiter des Potsdamer Jugendamtes war, über die Verdachtsfälle. Das EJF gehe transparent mit den Vorwürfen um, hieß es.

Die Ermittlungen sind schwierig

Anfang Dezember waren durch das EJF Informationen an die Eltern der betroffenen Kitas verteilt worden. Man bemühe sich um Aufklärung, hieß es in den Aushängen. Eltern hatten zuvor massive Kritik an der Informationspolitik des Berliner Kita-Trägers geübt, der in der Landeshauptstadt insgesamt sechs Kindertagesstätten betreibt. Sie warfen dem EJF „Intransparenz und Bagatellisierung“ der Vorwürfe vor. Wie berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam an drei Kitas wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs. Der jüngste Fall soll sich der Kita „Am Heiligen See“ zugetragen haben. Die beiden älteren, mutmaßlichen Fälle aus dem Sommer und Herbst 2014 betreffen die Kitas „Am Kanal“ und „Clara Zetkin“. In allen Fällen sollen Kinder während der Mittagsschlafzeit missbraucht worden sein. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, weil als Zeugen nur die betroffenen Kinder befragt werden können, die zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vergehen erst zwei und drei Jahre alt gewesen sein sollen.

Von Marion Kaufmann

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