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Träger und Stadt nähern sich an

Kita-Streit in Potsdam Träger und Stadt nähern sich an

Im Streit um die Finanzierung von Kita-Neubauten haben Stadt und Träger am Mittwoch einen ersten Schritt zur Annäherung gemacht. Ein Kompromiss könnte gefunden werden. Problem bleiben fehlende Kita-Plätze. Für die ersten Familien gibt es nun Hilfe.

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Potsdams Kitas sind voll.

Quelle: dpa

Potsdam. Im Streit um die Finanzierung von Kita-Neubauten haben sich Stadt und Träger am Mittwoch bei einem Treffen im Rathaus darauf geeinigt, ihren Wirtschaftsprüfern denselben Auftrag zu erteilen – ein erster Schritt in Richtung Kompromiss. Wenn der Prüfprozess, der etwa sechs bis acht Wochen dauern wird, abgeschlossen ist, könnte am Ende ein gemeinsamer Vorschlag beider Parteien stehen.

Der Verwaltung wollte die Abschreibungsfristen für Kitas verlängern, was eine Mehrbelastung der Träger bedeuten würde. Diese haben dagegen protestiert und gedroht, unter diesen Umständen keine neuen Kitas mehr zu bauen – was in der Zuzugsstadt Potsdam mit einem Mangel an Betreuungsplätzen ein Fiasko wäre.

„Wir haben es geschafft, mit einer Stimme zu sprechen. Die Parameter wurden abgestimmt“, sagte Angela Basekow, Geschäftsführerin der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt (Awo) nach dem Gespräch mit der Jugendamtsspitze und Sozialdezernentin Elona Müller-Preinesberger (parteilos).

Plätze für sieben Kinder gefunden

„Es war eine sachlich-konstruktive Atmosphäre“, sagt auch Fröbel-Vorstand Stefan Spieker. Er hoffe, dass die rechtlichen Fragen zur Finanzierung in einem ersten Schritt bis Mitte Mai ausgeräumt werden, damit auch in Potsdam langfristig neue Kita-Standorte entstehen. Die neue Finanzierungsrichtlinie soll am 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Nicht gesprochen wurde bei dem Treffen über fehlende Kita-Plätze. Wie berichtet, waren Stand 4. April noch 23 Eltern ohne Kita-Platz. Mittlerweile konnten sieben mit einem Platz versorgt werden, so Stadtsprecher Jan Brunzlow, davon sind vier im Krippen- und drei im Kindergartenalter.

Von Marion Kaufmann

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