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Potsdam Tram-Gast in Potsdam beschossen
Lokales Potsdam Tram-Gast in Potsdam beschossen
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14:58 26.05.2015
Gesucht sind diese beiden jungen Männer – sie sollen einen Passagier auf der Tramlinie 92 angegriffen haben. Quelle: Polizei
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Babelsberg

Mit einem Bild aus der Überwachungskamera sucht die Kriminalpolizei zwei junge Männer, die einen 29-Jährigen Anfang April in einer Potsdamer Straßenbahn mit Softair-Waffen beschossen und später auch geschlagen haben sollen. Der Vorfall am 6. April, einem Montag, soll sich laut dem Geschädigten folgendermaßen zugetragen haben: Zwischen 21.35 und 21.40 Uhr war er mit der Linie 92 in Richtung Kirchsteigfeld unterwegs, als die beiden Unbekannten anfingen, ihn mit den Plastikgeschossen zu befeuern. Daraufhin kam es zum Streit, der sich so steigerte, dass einer der beiden Männer den 29-Jährigen schlug. Der Malträtierte stieg am Hauptbahnhof aus, die beiden Angreifer folgten ihm jedoch und schlugen noch einmal zu. Die Männer stiegen dann zurück in die 92er Tram und fuhren davon.

Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Videoaufzeichnungen aus der Bahn ausgewertet, das Potsdamer Amtsgericht hat nun eines der Bilder daraus zur Veröffentlichung freigegeben. Wer erkennt die abgebildeten Personen und kann Hinweise zu deren Identität oder zur ihrem Aufenthaltsort geben? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion in Potsdam unter der 0331/ 55081224. Die Angreifer werden wie folgt beschrieben: Der erste ist 18 bis 22 Jahre alt und etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß; er war dunkel gekleidet und sprach mit russischem Akzent. Der zweite Gesuchte ist ebenfalls 18 bis 22 Jahre alt und 1,80 bis 1,90 Meter groß; auch er war dunkel gekleidet und sprach akzentfrei deutsch.

Die Kripo bittet zudem Zeugen, die die Tat beobachtet haben, sich zu melden. Die Polizei fragt: Wem sind die beiden Männer in der Straßenbahnlinie 92 in Richtung Kirchsteigfeld aufgefallen? Wer kann Angaben zu deren Identität und weiteren Fluchtrichtung machen? Hinweise telefonisch an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331/55 08 12 24, online über www.polizei.brandenburg.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Von MAZ-online

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