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Trauerweide vom Brauhausberg wird gefällt

Mieter haben Kampf gegen Pro Potsdam verloren Trauerweide vom Brauhausberg wird gefällt

Die Mieter der Siedlung am Brauhausberg haben den Kampf um die Trauerweide im Innenhof des Karrees verloren. Auf einer Mieterversammlung hat ihnen die Pro Potsdam mitgeteilt, dass der Baum, um dessen Erhalt sich vor allem die Familien mit Kindern im Schaukel-Alter eingesetzt hatten, nun doch gefällt wird. Einziger Trost: Die Weide darf noch zwei Sommer erleben.

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Die umkämpfte Trauerweide soll gefällt werden.

Quelle: Friedrich Bungert

Templiner Vorstadt. Der Kampf der Mieter ist verloren: Die Trauerweide vom Brauhausberg wird gefällt. „Das haben wir am Donnerstag auf einer Mieterversammlung von der Pro Potsdam erfahren“, sagt Lissy Winkler. Sie lebt in dem Karree Albert-Einstein-Straße/Am Brauhausberg und spricht für die Nachbarschaft, die sich seit Monaten dafür einsetzt, dass der Baum stehen bleibt. Als Termin für die Fällung ist laut Lissy Winkler das Jahresende 2017 angekündigt – dann soll die Sanierung der Siedlung beginnen. Wie die Heidesiedlung in Babelsberg und der Behlertblock war das Ensemble am Brauhausberg wegen offener Rückübertragungsansprüche von Bauarbeitern größtenteils unangetastet geblieben. „Wegen der kommenden Arbeiten für die Feuerwehrzufahrt sollen außerdem zwei große Bäume, eine Scheinakazie und eine Eiche, gefällt werden“, so Lissy Winkler. „Wegen der Bauarbeiten für die Feuerwehrzufahrt sollen außerdem zwei andere, große Bäume, eine Scheinakazie und eine Eiche, gefällt werden.“.

Schon einmal, Ende 2014, sollte es der Weide an den Kragen gehen. Ein Gutachter war zu dem Befund gekommen, dass Stand- und Bruchsicherheit des Baumes nicht mehr länger gegeben sind. Die Mieter holten ein Gegengutachten ein, das „nur einen geringen Schädigungsgrad“ attestiert. „Die Pro Potsdam hat nun ein drittes Gutachten angeschoben“, so Lissy Winkler. „Wir Mieter durften es aber nicht einsehen.“ Doch es spricht offenbar eine klare Sprache, denn der ausladende Ast, an dem die Schaukeln hingen, ist bereits abgesägt: „Zum letztmöglichen Termin Ende Februar.“ In diesem Zuge hatte die Pro Potsdam die Mieter darüber informiert, dass der Baum nicht mehr zum Klettern und Schaukeln genutzt werden darf. Die Pro Potsdam war auf Anfrage nicht zu erreichen.

Von Nadine Fabian

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