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Potsdam Tulpenfest in diesem Jahr auf dem Bassinplatz
Lokales Potsdam Tulpenfest in diesem Jahr auf dem Bassinplatz
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20:25 12.04.2016
Impressionen vom Tulpenfest im Holländischen Viertel Quelle: Christel Köster
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Innenstadt

Der Förderverein zur Pflege niederländischer Kultur in Potsdam wagt einen neuen Anlauf und lädt am Wochenende zum 19. Tulpenfest. Im Gegensatz zu einst wird das Fest jedoch nicht im sondern am Holländischen Viertel stattfinden – auf dem Bassinplatz zwischen Gutenbergstraße und der Kirche St. Peter und Paul sowie auf der großen Wiese an der Hebbelstraße. „Aus organisatorischen und rechtlichen Gründen haben wir zwei Jahre pausiert“, erklärte Hans Göbel, Vorsitzender des Fördervereins am Dienstag. So sei es nicht so einfach gewesen, in einem bewohnten Viertel Eintritt zu nehmen. Sicherheitsauflagen und Wege für Rettungsfahrzeuge wurden zum Problem. Nicht zuletzt gab es Anwohner, die sich vom Fest gestört fühlten, wohl auch, weil sie ihre Parkplätze räumen mussten.

Förderverein trägt finanzielles Risiko

Da das Fest von der Stadt nicht gefördert wird, muss der Verein als Veranstalter in finanzielle Vorleistung gehen und ein nicht unerhebliches Risiko tragen. „50 000 bis 60 000 Euro Fördermittel wären nötig“ erklärt Göbel. Statt dessen werden für Besucher ab 14 Jahren an den drei Eingängen fünf Euro Eintritt fällig. Das Programm ist bunt. 120 Stände, unter ihnen rund 20 aus Holland, bieten ihre Waren und Angebote feil oder zeigen Handwerkskunst aus längst vergangenen Zeiten. Waschfrauen am Bottich oder die Holzschuhmacher erfreuten sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit. Auf zwei Bühnen wird getanzt und gespielt, drei Blaskapellen, ein Shanty-Chor, die Gänse-Kapelle und ein Männerballett aus Berlin stehen auf dem Programmzettel. Die Traditionsgruppe „Salland“ präsentiert alt-holländische Kinderspiele. Und natürlich sollen allenthalben Tulpen blühen, so wie auf dem berühmten Keukenhof. „Das Fest hat eine ungeheure Strahlkraft, es kommen viele auswärtige Besucher. Potsdam präsentiert sich fröhlich, weltoffen und tolerant“, sagt Gitty Oeckel, Mitorganisatorin und Geschäftsführerin der P3 Projekt GmbH. Bleibt zu hoffen, dass auch das Wetter mitspielt.

Von Jens Trommer

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