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Potsdam Turnhallenbau auf Da-Vinci-Campus im Verzug
Lokales Potsdam Turnhallenbau auf Da-Vinci-Campus im Verzug
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00:18 24.02.2017
Da Vinci hätte es besser gekonnt: Meisterhaft läuft der Bau der neuen Schule nicht. Quelle: Foto: Bernd Gartenschläger
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Bornstedter Feld

Nach Problemen an den technischen Anlagen ist die Turnhalle für die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule im Bornstedter Feld noch immer nicht durch die Behörden abgenommen. Bei der Lüftungstechnik und beim Brandschutz gab es Nachbesserungsbedarf, wie der Kommunale Immobilienservice (Kis) im Dezember einräumte. „Zwischenzeitlich wurden entsprechende Lösungen gefunden. Einige wurden auch bereits abgearbeitet“, teilt Stadtsprecher Markus Klier auf Anfrage mit. Eine Anruferin hatte sich am MAZ-Lesertelefon nach dem Stand der Bauarbeiten erkundigt.

Insbesondere in Abhängigkeit von noch ausstehenden Lieferungen sollen die Abnahmen nun Mitte oder Ende April erfolgen, so Klier. Eigentlich sollte die Turnhalle schon genutzt werden können, bevor der reguläre Schulbetrieb im September startet. „Der Kis wird die Turnhalle unmittelbar nach den Abnahmen der Schule zur Nutzung übergeben“, sichert Klier zu. Nach erfolgreichem Abschluss der Sanierungen laufe der Ausbau des Schulgebäudes nun planmäßig und ohne nennenswerte Probleme. „Die Schule wird zum Schuljahresbeginn in Nutzung gehen können“, so der Stadtsprecher.

Kis hat Schadenersatzforderungen gestellt

Eigentlich wollte die Da-Vinci-Schule bereits im Vorjahr von Potsdam-West an die Esplanade gegenüber der Biosphäre umziehen und im alten Schulhaus in der Haeckelstraße Platz für das Neue Gymnasium machen, das nun vorübergehend im Oberstufenzentrum I in der Jägerallee untergekommen ist. Aber die Einweihung musste wegen Baupfuschs verschoben, das Richtfest im Dezember 2015 kurzfristig abgesagt werden. Bei Routinekontrollen war festgestellt worden, dass der Beton nicht fest genug ist. Später stellt sich heraus, dass auch nasser Estrich verwendet wurde und sich Schimmel an den Wänden gebildet hatte. Die angesichts steigender Schülerzahlen wichtige Schulbaustelle stand von Anfang an unter keinem guten Omen. Bereits bei der Planung gab es Probleme: Der erste Spatenstich im September 2014 und die Grundsteinlegung im März 2015 fanden mit einem Dreivierteljahr Verspätung statt, die der Kis eigentlich noch aufholen wollte.

Nach dem Pfusch an der zugehörigen Turnhalle hatte der Kis dann den Generalplaner ausgetauscht und Schadenersatzforderungen gestellt. Dazu geben es keinen neuen Stand, so Stadtsprecher Markus Klier. Weil der Kis jetzt als Bauherr die Kosten der Ausstattung bezahlt, wird der Neubau nun auch deutlich teuer: Die Schule kostet 25,71 Millionen Euro, 300 000 mehr als vorgegeben.

Von Marion Kaufmann

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