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Potsdam Uferweg: Stadt gibt auf
Lokales Potsdam Uferweg: Stadt gibt auf
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17:44 10.01.2019
Blick über den Tiefen See zum Grundstück der Villa Tummeley. Quelle: Bernd Gartenschläger
Berliner Vorstadt

Die von den Stadtverordneten im Sommer 2018 beschlossene Verlängerung des Uferweges von der Schiffbauergasse über das angrenzende Grundstück der Villa Tummeley ist einstweilen abgesagt. „Wir können keine Sackgasse dort bauen, weil die Rechtsgrundlage nicht gegeben ist“, sagte Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) am Mittwochabend im Hauptausschuss. Das Grundstück sei für die Stadt erst verfügbar, wenn sie auch für die nachfolgenden Grundstücke bis zum 300 Meter entfernten Aldi-Markt an der Berliner Straße eine Dienstbarkeit habe.

Rubelt verwies dabei auf den städtebaulichen Vertrag, den die Stadt 2006 mit VW als damaligem Eigentümer des Grundstücks Tummeley geschlossen habe. In diesem Vertrag wird der Stadt eine Dienstbarkeit für den Uferweg eingeräumt, wenn auch dessen Fortsetzung über die nachfolgenden 17 Grundstücke bis zum Aldi geklärt ist. Wie berichtet, hat die Stadt nach eigenen Angaben erst bei einem dieser Grundstücke, das unmittelbar an den Aldi-Markt angrenzt, von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen können.

Der Uferweg bis zur Glienicker Brücke wurde von den Stadtverordneten 1995 mit dem Bebauungsplan Nr. 7 beschlossen, obwohl die Stadt auf kaum eines der Grundstücke Zugriff hatte. Aktuell führt ein rund 600 Meter langer Uferweg von der Humboldtbrücke an der Schiffbauergasse entlang bis zu dem rund 100 Meter langen Grundstück der Villa Tummeley. Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg warb im Hauptausschuss für weitere Gespräche: „Jedes Stück freier Uferweg, das wir gewinnen können, sollte städtischerseits angestrebt werden.“

Von Volker Oelschläger

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