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Umleitung der Starkstromtrasse

Potsdam zahlt 600 000 Euro für Marquardt Umleitung der Starkstromtrasse

Die Marquardter haben ihre Chance genutzt. Nach Protesten im Potsdamer Ortsteil wird die bislang mitten hindurch führende Starkstromtrasse bei der anstehenden Erneuerung außen herum gesetzt. Fast 600.000 Euro zahlt die Stadt dafür an den Energieversorger Edis. Erfolglos blieb der Protest der Einwohner in Golm. Dort bleibt die Trasse in Ortslage.

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Noch führt die Starkstromtrasse mitten durch Marquardt hindurch.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Marquardt. Die Stadt soll knapp 600 000 Euro an den Netzbetreiber Edis zahlen, damit die Starkstromleitung im Bereich Marquardt bei der anstehenden Erneuerung über einen neuen Trassenverlauf um den Ortsteil herumgeführt wird. Der Hauptausschuss soll dafür am Mittwoch eine außerplanmäßige Auszahlung in Höhe von insgesamt 595 000 Euro genehmigen. Die entsprechenden Vereinbarungen zwischen der Edis AG und der Landeshauptstadt seien vom Oberbürgermeister am 30., Juli 2014 und am 9. Juni 2015 unterzeichnet worden.

Verhandlungen mit dem Stromversorger über eine Neuverlegung der Trasse wurden nach Protesten in den Ortsteilen Golm und Marquardt aufgenommen. Im Gegensatz zu Marquardt kam es in Golm zu keiner Einigung. Dort soll die durch den Ortsteil führende Trasse ohne eine Korrektur des Verlaufs erneuert werden.

Nach Mitteilung der Stadtverwaltung wurde für die Neuverlegung der Stromtrasse auf Höhe Marquardt entlang der Bundesstraße 273 zunächst mit Mehrkosten in Höhe von 150 000 Euro gerechnet, die von der Stadt bezahlt werden sollten. „Konkretisiert“ wurde die Kostenkalkulation im Frühjahr 2015 mit Mehrkosten in Höhe von 350 000 Euro. Für die Umgehungstrasse wurden bereits in den Vorjahren Rücklagen gebildet. Ein Teil der Aufwendungen wird über Einsparungen im Personalbereich des Oberbürgermeisters finanziert.

Von Volker Oelschläger

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