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Potsdam: Strandbad-Umzug wird richtig teuer

Umstrittene Pläne für Park Babelsberg Potsdam: Strandbad-Umzug wird richtig teuer

Das Potsdamer Strandbad Babelsberg soll verlegt werden, damit historische Rundwege rekonstruiert werden können. Das steht schon lange fest. Doch nun ist nach einer Anfrage der Linken-Fraktion herausgekommen, was der Umzug kostet: 1 Million Euro! Ursprünglich ging man von weit weniger aus.

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Wiese am Strandbad Babelsberg.

Quelle: MAZ/Archiv

Potsdam. Die geplante Teilverlagerung des Strandbades Babelsberg Richtung Humboldtbrücke kostet laut Stadtverwaltung rund eine Million Euro. In der Antwort auf eine kleine Anfrage des Stadtverordneten Sascha Krämer (Linke) beruft das Rathaus sich auf eine 2011 angestellte Aufwandsschätzung der Stadtwerke. Berücksichtigt seien die Beräumung von Flächen, die Verlegung von Spielgeräten und Ersatzbauten.

Wie berichtet, hatten Stadt und Schlösserstiftung im Jahr 2009 einen Grundstückstausch im Park Babelsberg vereinbart, um Platz für die Rekonstruktion eines historischen Rundweges und von Sichtbeziehungen zu schaffen. Seitens der Stiftung wurde mit Kosten von rund 350.000 Euro gerechnet. Das Strandbad sollte mit dem Tausch auf ein der Stiftung gehörendes Grundstück vorrücken, das derzeit vom Seesportclub Potsdam genutzt wird. Der Pachtvertrag mit den Seesportlern endet zum 31. Dezember 2017. Eine Verlängerung wird von der Stiftung und dem Land ausgeschlossen, das sich kürzlich auf Anfrage der Potsdamer Abgeordneten Klara Geywitz (SPD) dazu äußerte. Für den Seesportclub gibt es noch kein Ersatzgrundstück.

Wann die seit Jahren ruhenden Verhandlungen zum Grundstückstausch fortgesetzt werden, ist offen. Aktuell sei es seitens der Stadtwerke als Betreiber des Strandbades „nicht vorgesehen, aktiv auf die Stiftung zur Fortführung der Verhandlungen zuzugehen“, so das Rathaus an Krämer. Das Land hatte gegenüber Geywitz bekräftigt, die Pläne zur Teilverlagerung des Bades „werden weiterverfolgt“.

Von Volker Oelschläger

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