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Potsdam Unverfälschte Einblicke
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17:18 11.09.2013
Babelsberg

Volle Kassen und Kreischalarm garantiert! Bescheidener, aber auch charmanter fällt Chandra Fleigs mehrteilige, experimentelle Musikdoku aus, die morgen ihre Premiere im Internet hat. "All the Way back to Liverpool" erzählt von fünf Freunden, die in der Beatles-Stadt nach Jahren wieder zusammenkommen, um an nur einem Wochenende neue Songs aufzunehmen ‒ ohne Absprache, ohne Proben, dafür im legendären Pink/Motor Museum Studio, in dem schon die Britpopper von "Oasis" und die "Arctic Monkeys" ihre ersten Hits einspielten.

Singer-Songwriterin Lucy Styles, Gitarrist Paul Crowe, Drummer Ian McMillan, Produzent Mike Crossey sowie Komponist Fleig kennen sich vom Liverpool Institute of Performing Arts. Dort studierte der 41-Jährige "Sound Technology" und "Popular Music". Inzwischen ist Fleig akademischer Mitarbeiter an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF) im Masterstudiengang Filmmusik. Für die Webserie wollte er wissen, was aus seinen Kumpels, ihren Träumen, ihren Plänen geworden ist.
Prominentestes Mitglied des Quintetts ist Crossey, der bei Bands wie "Razorlight" oder dem Singer-Songwriter Jake Bugg für musikalischen Feinschliff sorgt. "Es war Gold wert, dass Mike sich die Zeit für unser Freundschaftsprojekt genommen hat", sagt Fleig, der als Regisseur auch vor die Kamera der Webserie tritt.

Zehn Tage drehten Fleig und sein Mini-Team ‒ die HFF-Absolventen Thomas Bergmann (Kamera), Conny Albrecht (Montage) und Sound-Student Christoph de la Chevallerie ‒ im Frühjahr 2012 in der englischen Hafenstadt. "All the Way back to Liverpool" bietet einen unverfälschten Einblick in den Entstehungsprozess eines Albums. Der musikalische Prozess von den ersten Versuchen über die "magischen Momente" bis zum fertigen Song. Fleig will die "Energie erzählen, die während der Zeit herrschte". Warum die Webserie erst jetzt im Internet zu sehen ist, liegt am No-Budget-Charakter des Projekts. Fleig arbeitet daran, wenn er dafür Zeit und Kraft hat.

"Unsere Musik-Dokumentation unterscheidet sich wesentlich von ähnlichen Formaten: Es geht um eine Gruppe Berufsmusiker, nicht um einen Werbeauftritt für eine Popband mit großem Namen. Dadurch wirft die Webserie einen Blick auf die Lebenswirklichkeit von Musikern im Post-Download-Zeitalter", sagt Fleig.

Am Freitag geht die erste von mehreren Episoden online, die zwischen vier und zwölf Minuten dauern. Längen, die beispielsweise in einer Pause im Büro konsumierbar seien, sagt Fleig augenzwinkernd. Um die weiteren "Sendetermine" der weiteren Folgen zu erfahren, muss man sich auf der Internetseite registrieren.

Von Ricarda Nowak

www allthewaybacktoliverpool.com

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