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Haftstrafe für Feuerteufel

Brandstifter verurteilt Haftstrafe für Feuerteufel

Er war Feuerwehrmann und hat vier Autos in Neu Fahrland angezündet. Jetzt hat das Landgericht Potsdam eine Haftstrafe des Amtsgerichts von zweieinhalb Jahren bestätigt. Doch sowohl der mutmaßliche Täter als auch die Anklage akzeptieren das Urteil nicht und haben Revision beantragt. Der Angeklagte will einen Freispruch, die Anklage eine höhere Strafe.

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Eines der Autos, die Niklas B. in Neu Fahrland angezündet haben soll.

Quelle: Privat

Neu Fahrland. Der „Feuerteufel von Neu Fahrland“ ist auch in der zweiten Instanz verurteilt. Wie die MAZ erfuhr, ist das Berufungsverfahren gegen den Ex-Feuerwehrmann Niklas B. aus Berlin bereits nach dem zweiten Verhandlungstag im Landgericht am 21. Mai durch Urteil beendet worden. Der Angeklagte wurde wegen Brandstiftung in vier Fällen, davon in einmal in Tateinheit mit vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr, unter Einbeziehung einer anderen Strafe zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das hatte zuvor auch das Amtsgericht so entschieden. Vor dem höher gestellten Landgericht wurden mehrere Zeugen gehört, darunter Feuerwehrleute, Geschädigte und Nachbarn des Angeklagten. Es wurde ein Schuldfähigkeitsgutachten eingeholt. Im Ergebnis konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der Angeklagte wegen Alkoholkonsums (1,64 – 2,58 Promille) im Tatzeitraum vermindert schuldfähig war. Sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft haben Revision gegen das Urteil des Landgerichts beantragt, womit das Urteil nicht rechtskräftig ist.

B. soll in den Abendstunden des 21. September 2012 vier in der Ringstraße von Neu Fahrland geparkte Autos angezündet haben; eines davon unter einem Carport. Drei Wochen später wurde der junge Mann, der damals eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvierte, festgenommen. Mit den übrigen Bränden, die die Neu Fahrländer monatelang in Atem hielten, ist er aber offenbar nicht in Verbindung zu bringen.

Von Rainer Schüler

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