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Potsdam Vegan im Holländischen Viertel
Lokales Potsdam Vegan im Holländischen Viertel
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16:04 06.04.2016
Robin Laging (l.) ist der Barista im neu eröffneten „Einstein Kaffee“, Eden Nadil managt den Laden. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Innenstadt

Das Holländische Viertel hat viele spezielle Cafés zu bieten, zum Beispiel für Käsekuchenliebhaber, für Literaturbegeisterte oder für die schwul-lesbische Community. In der Kurfürstenstraße ist das erste rein vegane Café Potsdams zu finden, das „Good Deats’’. Bereits bei Betreten des Ladens strömt der Geruch von frisch gebackenem Kuchen in die Nase. Alle Speisen serviert und bereitet die Inhaberin Melanie Schwarz mit ihrem Team selbst zu. Der Name des Cafés „Good Deats’’ ist ein englisches Wortspiel, abgeleitet aus „good deeds’’, was so viel wie „gute Wohltaten’’ heißt, und „to eat“, essen.

Pflanzliche Kreationen – hausgemacht

Der Name ist Programm. Tierische Produkte werden zum Backen und Kochen nicht verwendet. Das Team um Melanie Schwarz bietet ausschließlich pflanzliche Kreationen an. Torten, Cupcakes und Kuchen stehen im ständigen Wechsel. Die Auswahl an Kaffeespezialitäten, die mit Soja- oder Mandelmilch zubereitet werden, ist groß. Auch hausgemachte Smoothies gehören zum Tagesgeschäft. Schon zum Frühstück können die Gäste im Hinterhof sitzen. Liebhaber von Süßem, Herzhaftem und Englischem werden hier fündig. Freitag für Freitag sind die Gäste zur Vegan-Burger-Night eingeladen. Statt Fleischklopse kommen Avocados oder Zucchinis mit selbst gemachten veganen Soßen und veganem Käse auf den Burger.

Trotz des vielseitigen Angebots kann sich das gänzlich vegane Café nicht mehr halten. Auf seiner Facebookseite hat das „Good Deats’’ -Team den Stammgästen mitgeteilt, dass die Schließung wegen der nicht zu deckenden Kosten erforderlich ist. Voraussichtlich hat das Café noch bis zum 18. Juni geöffnet.

Die Neuen im Kiez bieten Alternativen

Eine Alternative für alle Veganer ist das „Einstein Kaffee’’, das drei Türen weiter im Februar eröffnet hat. „Einstein Kaffee’’ ist eine etablierte Marke, gewachsen aus einer annähernd dreißigjährigen Kaffeehauserfahrung in Berlin. Bereits Mitte der 90er Jahre erkannte das Unternehmen das Potenzial des Coffee-Shop-Trends aus den USA und gründete daraufhin „Einstein Kaffee’’ .

30 Cafés hat die Kette heute in Berlin – nun soll es sich als Franchise Unternehmen auch in Potsdam behaupten. Das einzige, was aus der Berliner Einstein-Rösterei geliefert wird, ist der Kaffee. Alle anderen Speisen und Getränke stellen der hauseigene Koch und die Konditorin eigens in Potsdam her. „Von selbst gemachtem Chia-Pudding bis Quinoa-Salat können unsere Gäste alles frisch essen“, sagt Storemanager Eden Nadir. „Gesunde Gerichte anzubieten, ist uns ebenso wichtig wie ein gutes Stück Torte.“

Auch Kinder bekommen ihr Tellerchen

Das Angebot ist breit gefächert, egal ob für Fleischesser oder Veganer. Auch an die kleinen Gäste ist gedacht. Der Kinderteller ist eine Mischung aus Pancakes, Obst, Gemüse und Schokoaufstrich. Beim „Business Lunch’’ zur Mittagszeit gibt’s Vorspeise und Hauptspeise auf einen Streich – und oben drauf einen Espresso. Für die Veganer wird unter anderem selbst gemachtes Granola-Müsli zubereitet – kreiert aus Sojajoghurt, Mandeln, Kürbiskernen und Rosinen.

In einem Café dürfen Kekse natürlich nicht fehlen. Die Konditorin bäckt die unterschiedlichsten Sorten, zum Beispiel mit Schokolade, Vanille oder Smarties. Das hat sich bis nach Berlin herumgesprochen: Die Potsdamer Filiale beliefert die anderen „Einstein Kaffees’’ in der Hauptstadt mit ihren hausgemachten Cookies.

Von Lisa Kalkkuhl

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