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Verdi legt in Potsdam Tram- und Busverkehr lahm

Streik im öffentlichen Nahverkehr Verdi legt in Potsdam Tram- und Busverkehr lahm

Die meisten Menschen waren informiert: An den sonst übervollen Straßenbahn-Haltestellen in Potsdams Innenstadt herrschte heute Morgen gähnende Leere. Die Gewerkschaft Verdi hatte bis 9 Uhr zum Streik bei den Verkehrsbetrieben ViP und regiobus aufgerufen. Der Tramverkehr war komplett lahmgelegt, auch viele Busse fuhren nicht.

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Gähnende Leere am Mittwochmorgen am Potsdamer Hauptbahnhof. Die meisten Menschen waren über den Streik informiert.

Quelle: MAZonline

Potsdam. Die Gewerkschaft Verdi ist mit der Beteiligung am heutigen Streik bei den Nahverkehrsbetrieben ViP und regiobus „vollauf zufrieden“. Das sagte Verdi-Sprecher Marco Pavlik am Morgen gegenüber MAZonline. Die Streikbeteiligung liege etwa bei 95 Prozent.

Die ViP informiert an ihren Infotafeln über den Streik

Die ViP informiert an ihren Infotafeln über den Streik.

Quelle: MAZonline

Bis 7.30 Uhr hatten laut Verdi nicht eine einzige Straßenbahn und auch kein Bus den ViP-Betriebshof in der Fritz-Zubeil-Straße verlassen, alle Fahrzeuge blieben auf dem Hof. Gegen 7 Uhr waren etwa 50 Streikende vor Ort, das sei in etwa die gesamte Frühschicht, so Gewerkschafter Pavlik.

Dennoch standen nicht alle Räder still. ViP und regiobus waren vorbereitet und hatten Notfahrpläne aufgelegt.

Was trotz des Streiks heute fährt >

Der Streik wurde bis 9 Uhr fortgesetzt. Danach dauert es erfahrungsgemäß etwa anderthalb Stunden, bis der Verkehr wieder normal läuft.

Heute handelt es sich bereits um den fünften Warnstreik im laufenden Tarifkonflikt. Erst am Dienstagmorgen standen die meisten Busse im Landkreis Oder-Spree mitten im Berufsverkehr still.

Mit den Streiks will Verdi den Druck auf den Arbeitgeber - den Kommunalen Arbeitgeberverband - erhöhen und sich für die nächste Verhandlungsrunde am morgigen Donnerstag eine bessere Basis erstreiten.

Bei den Tarifverhandlungen geht es um mehr Geld, aber auch um die Arbeitszeiten. Der Arbeitgeberverband hatte erklärt, das vorgelegte Angebot führe zu 5,5 Prozent höheren Personalkosten innerhalb von zwei Jahren und reize die finanziellen Möglichkeiten bereits aus.

Nicht alle Busfahrer profitieren von den ausgehandelten Verträgen. Denn sowohl der ViP als auch regiobus haben Subunternehmen engagiert, die nicht an diese Tarifverträge gebunden sind.

Von MAZonline

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