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Verengte Zeppelinstraße – oder doch nicht?

Modellversuch 2016 Verengte Zeppelinstraße – oder doch nicht?

Der Modellversuch zur Verengung der Zeppelinstraße sei keine Spaßveranstaltung, sondern notwendig, heißt es seitens der SPD. Und eigentlich war die Einengung schon so gut wie sicher. Eigentlich. Jetzt hat man sich in der Stadtverordnung darauf geeinigt, das Thema erneut im Bauausschuss zu behandeln.

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Blick in die Zeppelinstraße in Richtung Luisenplatz.

Quelle: Claudia Jonov

Potsdam-West. Die geplante Verengung der Zeppelinstraße auf je eine Fahrspur, die im Rahmen eines Modellversuches 2016 durchgeführt werden soll, wird wieder auf den Prüfstand gestellt. In einem der nächsten Bauausschüsse wird das „heiße Eisen“ erneut zum Thema, obwohl der Modellversuch dank der Initiative der Rathauskooperation schon eine gesetzte Sache war.

Dennoch haben die Stadtverordneten nun auf Antrag der Linken zugestimmt, die Zeppelinstraße wieder auf die Themenliste im Bauausschuss zu setzen. Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg wittert eine neue Chance, die Fahrbahnverengung doch noch kippen zu können. Dies sei auch im Sinne der betroffenen Umlandgemeinden wie Schwielowsee und Werder, verweist er auf die Proteste aus den Nachbarkommunen.

Dort schöpft man anscheinend nach der Abwahl von Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) – einem der glühendesten Verfechter der Pläne – erneut Hoffnung.

„Wichtig ist, dass wir mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark und der Landeshauptstadt weiter gemeinsam an Lösungen arbeiten“, warnt Schwielowsees Bürgermeisterin Kerstin Hoppe im MAZ-Gespräch davor, die Arbeitsgruppen zu ignorieren.

SPD-Fraktionsvize Pete Heuer verweist hingegen auf die Rahmenbedingungen: Der Modellversuch zur Verengung der Zeppelinstraße sei keine Spaßveranstaltung, sondern notwendig aufgrund der bedenklich erhöhten Emissionswerte, so Heuer: „Im Anschluss an den Modellversuch werten wir dann die Ergebnisse aus.“

Von Ildiko Röd

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