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Verengte Zeppelinstraße vermutlich 6 Monate

Verkehr in Potsdam Verengte Zeppelinstraße vermutlich 6 Monate

Um die Wirkung einer eingeengten Zeppelinstraße auf die Luftverschmutzung zu testen, war bislang ein dreimonatiger Versuch im Gespräch. Jetzt droht Autofahrern die Reduzierung der Fahrspuren für mindestens sechs Monate, weil ein kürzerer Zeitraum nicht repräsentativ wäre. Rad- und Busfahrer dürfen dagegen umso länger eigene Spuren für sich beanspruchen.

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Der Verkehr in der Zeppelinstraße sorgt für schlechte Luft. Das Umsteigen auf Rad, Bus und Bahn soll erleichtert werden.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam-West. Im Frühjahr und Sommer 2016 könnte die Zeppelinstraße testweise für mindestens sechs Monate eingeengt werden. Ein Antrag der Rathauskooperation ist am Donnerstag im Klima- und Umweltausschuss nach einer Empfehlung der Verwaltung entsprechend angepasst worden. Ein ursprünglich vorgesehener nur drei Monate andauernder Modellversuch wäre nicht aussagekräftig, sagte Markus Beck, Fachbereichsleiter für Bauaufsicht und des Umwelt. Er zitierte aus einem Schreiben des Landesumweltministeriums, wonach der Zeitraum sogar eher länger sein sollte, um repräsentativ zu sein.

Der Antrag sieht vor, dass die Fahrstreifen zwischen der Kastanienallee und der Geschwister-Scholl-Straße reduziert werden. Außerdem soll eine Busspur von der Forststraße bis zur Kastanienallee und ein aus der Stadt führender Radfahrstreifen eingerichtet werden. Der Antrag umfasst neben dem Modellversuch weitere dauerhafte Maßnahmen, um die regelmäßige Überschreitung der Schadstoff-Grenzwerte in der Zeppelinstraße in den Griff zu bekommen und Bürgern das Umsteigen auf Rad, Bus und Bahn leichter zu machen. „Wir müssen beweisbar mit Maßnahmen beginnen, um eine Klage der EU verhindern zu können“, sagte Markus Beck.

Ein Änderungsantrag der Linken, der einen Verzicht auf die versuchsweise Einengung, aber die Einrichtung einer Umweltzone vorsah, fand im Ausschuss keine Mehrheit. Nach Beratung im Bauausschuss am Dienstag entscheidet Anfang Oktober die Stadtverordnetenversammlung.

Von Peter Degener

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