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Potsdam Verkehrsbetrieb Potsdam verliert seinen Chef
Lokales Potsdam Verkehrsbetrieb Potsdam verliert seinen Chef
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08:54 24.05.2016
Hört auf: Martin Grießner, ViP-Geschäftsführer. Quelle: Rainer Schüler
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Potsdam

Das große Stühlerücken in den kommunalen Potsdamer Stadtwerken geht weiter: Nun hat Martin Grießner, der Chef der Verkehrsbetrieb GmbH (ViP), seinen Abschied erklärt. Er wird zum Jahresende bei der Stadtwerke-Tochtergesellschaft aufhören. „Ich sehe meine berufliche Zukunft nicht mehr bei der VIP und habe deshalb auf einen entsprechenden Antrag verzichtet, meinen Anstellungsvertrag zu verlängern“, bestätigte Grießner am Montag der MAZ.

Bis 30. Juni hätten der Gesellschafter – also die Stadtwerke GmbH – und Grießner die Bereitschaft zur Vertragsverlängerung erklären müssen. Doch Ende der vergangenen Woche verkündete der VIP-Geschäftsführer auf einer Sitzung des Aufsichtsrates seine Absicht, nicht mehr weiterzumachen. Zu den Hintergründen wollte er sich am Montag nicht näher äußern. Nur so viel: „Ich will mich beruflich umorientieren.“ Konkrete Angebote würden noch nicht vorliegen, so Grießner.

Zwölf Jahre beim Unternehmen

Der 53-Jährige gehört dem Unternehmen seit zwölf Jahren an, zunächst als Prokurist und seit 2011 als Geschäftsführer des Betriebs, den er in einer Doppelspitze mit Oliver Glaser führt. „Ich habe gerne bei der VIP gearbeitet“, resümierte Grießner seine Tätigkeit bei dem 400-Mitarbeiter-Unternehmen, das mit sieben Tram- und 21 Buslinien sowie einer Fährverbindung den Löwenanteil des öffentlichen Personennahverkehrs abdeckt.

Zwei andere Geschäftsführer suspendiert

Grießners Weggang bringt den Stadtwerke-Unternehmensverbund schon zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen in die Schlagzeilen. Am 9. Mai hatten die Stadtwerke überraschend die Suspendierung von zwei Geschäftsführern von Stadtwerke-Tochterunternehmen bekanntgegeben. Enrico Munder, Chef bei der Stadtentsorgung (Step), und Holger Neumann, Co-Geschäftsführer der Energie und Wasser Potsdam (EWP), wurden beurlaubt. In ihrer gemeinsamen Zeit als Step-Doppelspitze sollen die beiden den sehr hoch dotierten Arbeitsvertrag einer Mitarbeiterin unterschrieben haben, ohne dazu durch einen Gesellschafterbeschluss ermächtigt gewesen zu sein.

Derzeit werden die Vorgänge geprüft, etwa ob strafrechtliche Ansatzpunkte vorliegen. Ende Mai soll das Ergebnis vorliegen.

Von Ildiko Röd

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