Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Verlängerung für Kunsthaus Rechenzentrum
Lokales Potsdam Verlängerung für Kunsthaus Rechenzentrum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:13 11.07.2018
Baustelle für den Garnisonkirchturm, im Hintergrund das Rechenzentrum. Quelle: Volker Oelschläger
Potsdam

Das Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche hat einer Verlängerung für das Kunsthaus im Rechenzentrum bis 2023 zugestimmt. Da hat Wieland Eschenburg, Kommunikationsvorstand der Stiftung, am Mittwoch bekannt gegeben.

Grundlage sei ein Beschluss der Potsdamer Stadtverordneten vom 6. Juni über Räume für Kulturschaffende und Kreative, auf dessen Basis es eine Vereinbarung zwischen der Landeshauptstadt, dem Sanierungsträger und der Stiftung Garnisonkirche geben sollte.

Stiftungsvorstand Matthias Dombert hatte vor der Abstimmung der Stadtverordneten eine beschleunigte Abstimmung im Stiftungskuratorium noch vor der nächsten regulären Sitzung zugesagt.

Dafür sei nach dem Stadtverordnetenbeschluss ein Umlaufverfahren eingeleitet worden, das am 9. Juli beendet wurde. Innerhalb dieser Frist haben laut Eschenburg alle Mitglieder des Kuratoriums das Verfahren bestätigt: Das Kuratorium habe der Unterzeichnung der Vereinbarung durch den Vorstand zugestimmt.

Wieland Eschenburg (l.) und Matthias Dombert mit einem Modell der Garnisonkirche. Quelle: Christel Köster

Die Vereinbarung gebe den Beteiligten Rechtssicherheit für ihre jeweiligen Belange, so der Vorstand. Für die Nutzer im Rechenzentrum bedeute die Vereinbarung Planungssicherheit bis zum 31. Dezember 2023. Für die Stiftung Garnisonkirche bedeute die Vereinbarung „Klarheit über den verbindlichen Zeitpunkt des Endes der temporären Nutzung ihrer Flächen durch das Rechenzentrum“.

Bekanntlich steht ein Teil des Rechenzentrums auf dem Grundriss des früheren Garnisonkirchenschiffs, das mittelfristig wieder aufgebaut werden soll. Aktuell ist allerdings noch nicht einmal der Wiederaufbau des Garnisonkirchturms komplett finanziert.

Die Stiftung begrüße die Selbstverpflichtung der Landeshauptstadt, innerhalb des mit dem Stadtverordnetenbeschluss definierten Zeitraums einen bezugsfertigen und dauerhaften Standort für die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Mitte Potsdams zu schaffen.

Laut Stadtverordnetenbeschluss soll in der Innenstadt bis 2023 ein neues Zentrum für die Kunst- und Kreativwirtschaft errichtet werden, in dem auch die Nutzer des Rechenzentrums Platz finden sollen.

Das Bürogebäude des um 1970 errichteten Rechenzentrums mit dem Mosaik „Der Mensch bezwingt den Kosmos“ ist 2015 als zeitweiliger Arbeitsort für Künstler und andere Kreative geöffnet worden. Das Haus ist mit mehr als 250 Nutzern seit langem komplett ausgebucht.

Aktuell sind die Nutzungsverträge bis Ende August 2018 befristet. Erst mit der Zustimmung durch die Garnisonkirchenstiftung ist eine Verlängerung bis Ende 2023 möglich geworden.

Von Volker Oelschläger

Kaltes Wasser und ein warmes Willkommen, kostenloses Kino und ein ebenso kostenloser Ferienspaß, ein Werderaner in Potsdam und eine Ministerin bei der Blutspende – Potsdam zeigt sich heute wieder von seiner wechselhaften Seite.

11.07.2018
Potsdam Sportstätte in Eiche - Starkregen kippt Turnhallen-Start

In Eiche müssen die Schüler bis Mitte September auf die Eröffnung der neuen Sportstätte warten. 4500 Liter Wasser hatten den Estrich ruiniert. Jetzt muss Asphalt muss als Belag ran.

10.07.2018
Potsdam Forderung nach schwerem Unfall - Tempolimit für die B2?

Sieben Menschen werden bei einem Zusammenstoß mehrerer Autos auf der B2 verletzt. Damit sich ein solcher Unfall nicht wiederholt, werden Forderungen nach einem durchgehendem Tempolimit für die Strecke laut.

13.07.2018