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Verzögerung bei einer Großbaustelle in Potsdam

Umbau der Heinrich-Mann-Allee Verzögerung bei einer Großbaustelle in Potsdam

Bei einer der Großbaustellen der nächsten Jahre in Potsdam gibt es eine Verzögerung: Die Gleiserneuerung in der Heinrich-Mann-Allee kommt später, als ursprünglich geplant. Die Umbauarbeiten kosten einen zweistelligen Millionen Betrag und werden fast drei Jahre dauern.

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So schick soll es in der Heinrich-Mann-Allee zukünftig werden: viel Grün und viel Platz für Bahnen und Autos.

Quelle: foto: Büro H. Vössing

Potsdam. Verzögerung bei einer der Großbaustellen der nächsten Jahre: Die Gleiserneuerung in der Heinrich -Mann-Allee zwischen dem Abzweig zum Hauptbahnhof und dem Abzweig Waldstraße kommt später, als ursprünglich geplant. Eigentlich hatte der Potsdamer Verkehrsbetrieb (ViP) das Jahr 2019 als Fertigstellungstermin im Auge gehabt. Aber dieses Datum wird nicht zu halten sein. Stattdessen ist erst Ende 2019 Baubeginn. „Wir setzen alles daran, dass wir bis Anfang der 2020er Jahre fertig sind,“ kündigte ViP-Geschäftsführer Oliver Glaser am Dienstag im Bauausschuss an. Ende 2022 könnte man dann fertig sein. Grund für die Verzögerung ist die Forderung des Landesamts für Bauen und Verkehr (LBV), dass auf der gesamten Streckenlänge ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden muss. Dauer des Verfahrens: Etwa zwei Jahre.

In Absprache mit dem LBV kann die Stadt mit einem Bebauungsplanverfahren den Umbau des Leipziger Dreiecks starten. Die neue Tram-Wendeschleife soll 2019 fertig werden.

Insgesamt kosten die Umbauarbeiten an der Heinrich-Mann-Allee 15 Millionen Euro.

Die konkreten Umbaupläne

Im Rahmen der Schienenerneuerung wird der Abstand zwischen den Gleisen verbreitert, damit später auch 2,40 Meter breite Straßenbahnen dort fahren können. Im Zuge der Bauarbeiten müssen die Bäume in der Straßenmitte gefällt werden, später werden sie neu angepflanzt und zudem eine weitere Baumreihe auf der gegenüberliegenden Straßenseite neu angelegt. Hübsch: Die Gleisbetten sollen mit Rasen bepflanzt werden, dies sieht nicht nur gut aus sondern mindert die Schallemissionen, bindet Feinstaub, verbessert das Stadtklima und hält Regenwasser zurück. Hellhörig wurde der Bauausschuss beim Thema Fahrspuren. Die jetzt teilweise noch zweispurig je Richtung geführte Straße wäre nach Abschluss der Bauarbeiten zum Teil nur noch einspurig. „Droht uns da eine neue Zeppelinstraße?“, fragte Peter Schultheiß (Potsdamer Demokraten). Ralf Jäkel pochte auf eine Prüfung: „Ob eine Spur pro Richtung überhaupt für den Autoverkehr ausreicht. Vip-Chef Glaser sieht keine Gefahr, dass die Straße zur Staufalle werden könnte. Dies habe bereits eine Verkehrssimulation im Jahr 2015 ergeben. Saskia Hüneke (Grüne) betonte: „Uns ist ein Anliegen, dass die Straße eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität hat.“ Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens ist auch eine Bürgerbeteilung eingeplant.

Von Ildiko Röd

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