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Viele Fragen zu neuer Brücke über Neue Fahrt

Potsdam plant mit fremdem Geld Viele Fragen zu neuer Brücke über Neue Fahrt

Die Brücke für Fußgänger und Radfahrer von der Burgstraße zur Freundschaftsinsel soll ein Pendant bekommen, das auf der anderen Inselseite über die Neue Fahrt führt. Auf Stadtverordnetenbeschluss sollte das Rathaus mit der Landesinvestitionsbank über den Bau verhandeln. Doch ein Zwischenbericht der Verwaltung ist für die Befürworter des Projekts ernüchternd.

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Fußgängerbrücke von der Burgstraße zur Freundschaftsinsel.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Stadt beschäftigt sich noch immer mit dem Bau einer Brücke für Fußgänger und Radler über die Neue Fahrt zur Freundschaftsinsel, die nach Vorstellung der Stadtverordneten begleitend zum Neubau der Landesinvestitionsbank (ILB) entstehen und idealerweise auch von der ILB bezahlt werden könnte.

Laut Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) ist bei der Suche nach „Finanzierungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Neubau ... noch nicht klar, was aus Sicht der ILB möglich ist“. Als Beispiel für „Unwägbarkeiten“ nannte der Bürgermeister am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung die „Kostenentwicklung“ auf dem Bau.

Offen sei zudem, ob sich der Bau überhaupt mit dem Gartendenkmal Freundschaftsinsel verträgt. Bei 5,25 Meter Durchfahrtshöhe über der Bundeswasserstraße seien auf beiden Seiten jeweils 110 Meter lange Auffahrten nötig. Schließlich gebe es auch noch keinen städtebaulichen Vertrag dafür, so Exner auf Anfrage von Sigrid Müller (Linke).

Die Stadtverordneten hatten die Verwaltung im April 2014 beauftragt, mit der ILB Verhandlungen über diesen Brückenbau aufzunehmen. Der Beschluss wurde von Denkmalpflegern, dem Verein „Freunde der Freundschaftsinsel“ und Bürgerinitiativen wie „Mitteschön“ mit Protest aufgenommen, weil dieses Projekt das Gartendenkmal Freundschaftsinsel massiv gefährde.

Von Volker Oelschläger

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