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Vielen Dank für Ihre Liebe!

Potsdam Vielen Dank für Ihre Liebe!

Die MAZ-Aktion mit den Liebeserklärungen an eine Stadt und der Verlosung der großen Plakate der Firma Wall, in der sie ihre Liebe zur Stadt erklärt, ist beendet. Ab heute hängen andere Plakate in den Bushaltestellen und Werbeanlagen. Die MAZ hatte exklusiv 33 der gelben Liebeserklärungen ergattert und sie nun an mehr als 100 Einsender verlost.

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MAZ-Volontärin Lisa Neumann erklärte sich bereit, als Glücksfee zu walten – sie zog gestern die 33 Gewinner aus mehr als 100 E-Mails, Karten und Briefen.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Wie sehr die Potsdamer – und auch Gäste – die Stadt lieben und wofür, das überraschte auch die MAZ Lokalredaktion noch. Bei über 100 Einsendungen war es eine schwere Verantwortung, die auf unserer Glücksfee lastete.

Zum Endspurt hatten sich einige noch einmal richtig ins Zeug gelegt mit ihren Liebeserklärungen. Der 19-Jährige Max Stodolny, gerade erst mit dem Abitur fertig, goss seine Liebe gar in ein Gedicht mit dem Titel „Des Adlers goldene Pracht“: „Potsdam — Preußenprunk nebst Plattenbau / der Ort mit Geschichte und Bauten der Macht / umgeben von Havelwasser: / die Stadt der Schlösser, Gärten, Parks und Natur / Potsdam — zwischen Mittelmark und Berlin / der Anziehungspunkt für Pendler und Touristen /die einen zieht es zum arbeiten, die anderen zieht es: /zum Weltkulturerbe vom Hauptbahnhof / Potsdam — inmitten von Brandenburger-Vorstadt und Babelsberg / der Raum für neuen Glanz, neuen Palästen, Politik, Prominenz und Problemen: / hier treffen sich Geldnot, Wohnungsnot, Parkplatznot, Hunde-Notdurft und Notlösungen / hier leben Menschen und lieben Mäzenen / Potsdam — irgendwo neben Karli und Kreml / ist Potsdam: Urban modern und bodenständig provinziell / neu Zugezogene, Altangesessne, neue Zeiten, alter Mut“.

Aus Babelsberg meldete sich Ralf Debatin: „Potsdam ist für mich und meine Familie die geliebte Heimatstadt seit 40 Jahren.Natürlich sind die Parks sehr, sehr schön. Aber auch Babelsberg hat sich prima entwickelt. Es lebt sich gut hier. Eine Sache s gefällt uns gar nicht: die Papierkörbe sind stets voll und geben somit keinen guten Anblick ab.“

Regina Göttel schrieb uns vom Kiewitt: „Angeregt durch die vielen Liebeserklärungen an Potsdam in Ihrer, in unserer MAZ, möchte ich mich heut am letzten Tag auch noch zu Wort melden. Ich liebe meine Heimatstadt sehr, in der ich 1945 geboren wurde und sie nie verlassen habe. Aber erst in den letzten 26 Jahren ist mir bewusst geworden, in welch einer schönen Stadt mit seiner wunderschönen Umgebung wir leben. Es wurde sehr viel saniert und neu gebaut. Bei manchem Vorhaben war ich skeptisch (Landtagsbau) und jetzt ist alles schick, auch der Otto-Braun-Platz an der Alten Fahrt gefällt uns.“

Hans-Peter Ellrich sagte: „Da ich in Potsdam seit meiner Geburt (1957) beheimatet bin, konnte ich die Entwicklung der Stadt und ihrer Menschen hautnah verfolgen. Und ich liebe es mit all seinen Facetten und seiner Geschichte. Man kann nur Stolz auf diese positive Erscheinung vor allem nach der Wende sein. Natürlich gibt es nicht nur schöne Seiten, denn nach wie vor gibt es Probleme mit der Sauberkeit und mit der Zunahme im Verkehr. Solche kann man aber zur Zufriedenheit aller lösen. Es bleibt eben noch viel zu tun. Dabei kommt uns die Weltoffenheit großer Teile der Bevölkerung entgegen. Ich jedenfalls bin auf das weitere Erblühen der Stadt gespannt.“

Glückliche Gewinner eines Riesenposters in 1,17 mal 1,74 Metern

Ein Plakat haben gewonnen: Sylvia Brocks-Streit, Ralf Debatin, Birgit Eilers, Hans-Peter Ellrich, Carmen Engel, Eva Fabricius, Martin Fechner, Carolin Ganzer, Regina Göttel, Sara Greulich, Manfred Hein, Rasmus Helt, Tina Jarmuth, Patrick Kastner, Liane Kempka, Robert Knetsch, Juliane Kreitz, Uwe Lawatzki, Kerstin Mandl, Susann Maschler, Darius Mewes, Judith Pankrath, Gabriele Penquitt, Martin Schrödter, Petra Schumacher, Angelika Schuppert, Max Stodolny, Uta Strauß, Stefan Ulrich, Jochen Woller, Christine Zedel, Romy Zoch, Oliver Wöllner.

Die Gewinner sind bereits informiert und über alles Weitere unterrichtet.

Von Jan Bosschaart

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