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Potsdam Vier Gegendemos am Pogida-Donnerstag
Lokales Potsdam Vier Gegendemos am Pogida-Donnerstag
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18:59 31.03.2016
Jede Pogida-Demonstration wird von einem Großaufgebot der Polizei begleitet. Quelle: Julian Stähle (Archiv)
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Potsdam

Für den kommenden Donnerstag, 7. April 2016, hat Christian Müller erneut eine Pogida-Demonstration in Potsdam angemeldet. Treffpunkt ist der Ausgang des Hauptbahnhofs an der Babelsberger Straße. Dort soll der sogenannte „Abendspaziergang“ über die Lange Brücke zum Filmmuseum beginnen– und nach den Redebeiträgen zurück zum Ausgangspunkt.

Protest gegen Pogida

Wie die vorherigen Male wird die Demonstration der Pogida nicht ohne Protest vonstattengehen. Gleich vier Gegendemonstrationen wurden angemeldet: Mit dabei sind das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“, der Kreisverband der Linken, die Partei DIE PARTEI sowie der Fußballverein Concordia Nowawes.

Stehen, gehen, rennen

Das Bündnis wird, da im Lustgarten noch bis zum 10. April das Frühlingsfest stattfindet, nicht wie gewohnt direkt gegenüber vom Filmmuseum, sondern etwas weiter entfernt seine Stände aufstellen. Die Veranstaltung wird an der Ecke Breite Straße/ Schlossstraße gegen Pogida stattfinden.

Der Kreisverband der Linken hat eine Demonstration vom Leipziger Dreieck über die Lange Brücke zum Lustgarten angemeldet – parallel zur möglichen Route der Pogida-Demonstration. Das möchte die Polizei verhindern. Lediglich eine Stehkundgebung am „Meier-Ohr“ käme infrage, hieß es – und das mit einem größeren Abstand zu Pogida als noch beim letzten Mal.

Ein Vorschlag, mit dem Norbert Müller (Linke), der Anmelder dieser Demonstration, gar nicht einverstanden ist. Damit wäre man außer Sicht- und Hörweite der Pogida-Demonstration, so Müller.

Er sehe nicht ein, dass 50 Pogida-Anhängern das Recht eingeräumt wird, über die Lange Brücke zu gehen, mehreren Hundert Gegendemonstranten dieses jedoch untersagt wird. Das sei „nicht verhältnismäßig“, so Müller gegenüber MAZonline. Hinsichtlich der immer geringer werdenden Anzahl der Pogida-Teilnehmer habe es die Polizei Anfang März sogar nicht mehr ausgeschlossen, dass sowohl Pogida als auch die Gegendemonstranten über die Lange Brücke gehen, bestätigte auch Sascha Krämer, Chef der Potsdamer Linken.

Ein „Gedächtnislauf“ gegen Pogida

Sportlichen Protest gibt es von der Partei DIE PARTEI. Mit einem „Christian-Müller-Gedächtnislauf“ vom Fortunaportal bis zur Straßenbahnhaltestelle „Alten Markt/ Landtag“ und zurück, will man die „Müllerschleife“, den 1300 Meter langen Weg vom Hauptbahnhof zum Filmmuseum und zurück, karikieren.

Zudem hat auch der Fußballverein Concordia Nowawes eine Veranstaltung angemeldet. Wo genau diese stattfindet, stand am Donnerstagmittag jedoch noch nicht fest.

Eines scheint jedoch sicher: Der Verkehr in Potsdam wird wieder stundenlang zum Erliegen kommen.

Von MAZonline

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