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Vision für weltoffene Stadt

Potsdamer Linke vor Kreisparteitag Vision für weltoffene Stadt

„Zukunftsfähig, weltoffen und solidarisch“ – so soll Potsdam nach dem Willen der Linken sein. Am Sonnabend diskutieren die Genossen Visionen für ein Leitbild der Stadt. Sascha Krämer tritt wieder als Kreisvorsitzender an.

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Sascha Krämer.

Quelle: Foto: Joachim Liebe

Potsdam. Eine Vision für ein „zukunftsfähiges, weltoffenes und solidarisches Potsdam“ wollen die Potsdamer Linken bei ihrem Kreisparteitag am Sonnabend entwickeln. Dazu sollen fünf inhaltliche Schwerpunkte „die Debatte um ein städtisches Leitbild“ bereichern, sagte der Linke-Kreisvorsitzende und Stadtverordnete Sascha Krämer. Das Leitbild soll künftig als Grundlage strategischer Ziele für die Haushaltsplanung dienen. In den Focus rücken die Sozialisten die Themenkomplexe Bürgerbeteiligung, Bildung, Mobilität, Migration und Integration sowie Stadtentwicklung und Wohnen. „Angesichts der Herausforderungen, die uns in den kommenden Jahren erwarten, denkt die Stadtspitze zu oft in zu kurzen Zeiträumen und hat oft immer gleich die Abrissbirne im Kopf“, so Krämer. Er fordert den Erhalt des Staudenhof-Wohnblocks, des einstigen Terrassenrestaurants „Minsk“ sowie der Fachhochschule am Alten Markt. „Minsk“ und FH-Gebäude könnten als Bürgerkulturzentrum weiter genutzt werden. Und für die Flüchtlinge sollen „bereits jetzt“ Wohn- und Lebensräume errichtet werden, „die wirkliche Integration ermöglichen“.

Erstmals verabschiedet sich der Kreisparteitag vom Delegiertenprinzip und findet als Gesamtmitgliederversammlung statt. Theoretisch sind alle 780 Potsdamer Linke antrags- und stimmberechtigt – wichtiges Novum für neue Genossen. Krämer lässt sich überraschen, wie viele Mitglieder tatsächlich ins Humboldt-Gymnasium kommen. Der 38-Jährige stellt sich erneut als Kreischef zur Wahl – ohne Gegenkandidaten. Als seine Stellvertreter treten Tina Lange und Stefan Wollenberg an.

Von Ricarda Nowak

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