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Volksbank-Filiale in Babelsberg schließt

Berliner Volksbank Volksbank-Filiale in Babelsberg schließt

Die Volksbank-Filiale in Babelsberg ist gut besucht. Trotzdem soll die Niederlassung am 1. Juli schließen. Kunden werden an die neue Repräsentanz am Platz der Einheit verwiesen – oder zum Online-Banking.

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War eine vielbesuchte Institution im Babelsberger Zentrum: Die Filiale der Berliner Volksbank schließt zu Ende Juni.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Babelsberg. Schlechte Nachrichten für Babelsberger Volksbank-Kunden: Die Filiale in der Rudolf-Breitscheid-Straße gegenüber des Oberlinhauses schließt im Juli, wie die Berliner Volksbank auf MAZ-Anfrage bestätigt. Letzter Öffnungstag sei der 30. Juni.

Als Begründung für die Schließung führt die Bank „Veränderungen im Marktumfeld“ an. Auch werde das Filialnetz kontinuierlich auf die veränderten Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet, „zu denen auch der Wunsch nach einem verstärkten Online- und Telefon-Banking zählt“, so die Bereichsleiterin der Berliner Volksbank, Yvonne Heidemann. Dabei geht es wohl auch um die Frage, ob die Filiale aus Bankensicht rentabel ist. Oder wie es Heidemann formuliert: Die Anpassung des Standortnetzes erfolge „im Blick auf die wirtschaftliche Verantwortung, die wir als Genossenschaftsbank unseren Mitgliedern gegenüber tragen“. Die „umfassende und ganzheitliche“ Beratung der Kunden bleibe Kern des Angebots.

Für die Babelsberger Kunden bedeutet das: Sie sollen künftig die neue Repräsentanz am vier Kilometer entfernten Platz der Einheit nutzen. Die Tram 94 fährt vom Rathaus Babelsberg zum Platz der Einheit. Die Filiale in Babelsberg wird laut Heidemann mit der Filiale in der Friedrich-Ebert-Straße 115 zusammengelegt. Der Neubau hatte den Ärger der Bürgerinitiative Mitteschön auf sich gezogen, weil die Fassade nicht nach historischem Vorbild ockerfarben ist.

Der Geldautomat bleibt

Am neuen Standort böte die Volksbank ein „umfangreiches Portfolio an Beratungsleistungen“, das über das des bisherigen Standortes hinausgehe. Neben der Privatkundenbetreuung gebe es in der Innenstadt auch Vermögens- und Geschäftskundenberatung sowie Angebote zur Baufinanzierung. Zudem seien die Öffnungszeiten länger als jene in Babelsberg, sagt Heidemann. Die neue Filiale ist wochentags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. In Babelsberg öffnen die Schalter erst um 10 Uhr und schließen Mittwoch und Freitag bereits um 16 Uhr.

In Babelsberg sollen die Kunden auch nach der Schließung weiter am Automaten Geld und Kontoauszüge bekommen. Auch ein Münzeinzahlautomat und ein Überweisungsscanner stünden bereit. „Wir sind bestrebt, dauerhaft die Möglichkeiten für Auszahlungen anzubieten, sind hier aber auch vom Vermieter abhängig“, so Heidemann. Die Schließfachkunden seinen bereits schriftlich informiert worden. Sie hätten die Möglichkeit, ihr Schließfach an einen anderen Standort zu verlegen. Am Platz der Einheit seien noch ausreichend Fächer frei.

Von Marion Kaufmann

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