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Vom Jugendclub auf die Bühne

„Play it, Dance it, Show it!“ in der Reithalle Vom Jugendclub auf die Bühne

Die Tanz- und Theaterperformance „Play it, Dance it, Show it!“ feiert am Donnerstag Premiere im Forum der Reithalle in der Schiffbauergasse. Es ist ein besonderes Projekt mit pädagogischem Hintergrund.

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Mit Handy auf der Bühne: Im Stück des Jugendclubs ist das erlaubt.

Quelle: Foto: Sabine Panossian

Schiffbauergasse. Der Jugendclub „Alpha“ ist eine Institution in Potsdam. Seit drei Jahrzehnten können sich Zwölf- bis 21-Jährige im Stadtteil Schlaatz unter dem Dach des Bürgerhauses ausprobieren und austauschen. Seit vergangenen September durfte sich dort eine Gruppe bei Tanz, Theater und Kulissenbau kreativ ausleben. Herausgekommen ist in Kooperation mit dem Theaterjugendclub des Hans-Otto-Theaters die Performance „Play it, Dance it, Show it!“, die am Donnerstag im Forum der Reithalle in der Schiffbauergasse Premiere feiert.

Jeden Montag haben die jungen Künstler zwischen zwölf und 18 Jahren aus unterschiedlichen Potsdamer Stadtteilen in Workshops experimentiert. Eine Sozialpädagogin und ein Medienpädagoge des Clubs haben mit den Jugendlichen ihren Auftritt erarbeitet, unterstützt von der Theaterpädagogin des Hans-Otto-Theaters ,Manuela Gerlach, und dem Schulsozialarbeiterverein Paragraph 13. Fördermittel kamen aus dem Programm „Kultur macht stark“ des Bundesbildungsministeriums. Die künstlerische Leitung haben Vincent Grätz und Veronika Zimmer übernommen. Für Bühne und Kostüme zeichnet Elvira Ulmer verantwortlich.

„Seine eigene Meinung zu sagen, ohne dass es peinlich ist und ohne korrigiert zu werden, einander zu akzeptieren, wie man ist: Das wünschen sich die Jugendlichen des Projektes“, heißt es in der Beschreibung. Zum Anderssein gehöre für sie vor allem Vielfalt, Individualität und Stärke. Für einige der jungen Darsteller ist es der erste Schritt auf eine Bühne. Was genau die Zuschauer während der 45-minütigen Vorstellung erwartet, lässt die Gruppe noch offen.

„Das Projekt ist von Erfolg gekrönt. Hierbei können Jugendliche herausfinden, wo ihre persönlichen Interessen, Fähigkeiten oder sogar Talente und versteckte Ressourcen liegen“, sagt Manuela Treptow von Paragraph 13. „Es ist eine Mischung aus Vergnügen, spannendem Erleben, Grenzerfahrungen und neuen Formen des Lernens, gleichzeitig werden motorische, soziale und emotionale sowie künstlerisch- kreative Kompetenzen gefördert“, erklärt sie. „Die Jugendlichen haben sichtlich viel Spaß dabei.“ Oder wie ein Teilnehmer auf der Homepage der Sozialarbeiter schreibt: „Es ist ein mega super cooles Projekt :-)“

Heute 18 Uhr, Forum in der Reithalle, Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten unter alpha@jugendclub-alpha.de oder 0331/81 71  10 .

Von Marion Kaufmann

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