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Von Star-Architekten und Stadtmuffeln

Beim MAZ-Zeitungsflirt mit Pro Potsdam auf den Baustellen im Bornstedter Feld Von Star-Architekten und Stadtmuffeln

Die 5a der Zeppelinschule und die Klasse 5/6 der Fröbelschule inspizierten die Arbeiten im Bornstedter Feld: Vom Firmen-Palast in den Baustellenmatsch in den Kita-Rohbau... ‒ der Helm sitzt, das ist die Hauptsache. Sonnengelb, signalrot und weiß wie die frisch getünchten Wände in der Musterwohnung ist der Kopfputz, den sich alle Kinder gackernd auf- und den die allerwenigsten vorzeitig wieder abgesetzt haben.

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Projektleiter Arne Klauke führte die 5a der Potsdamer Zeppelinschule und die 5/6 der Potsdamer Fröbelschule über die Baustelle „Horvath-8“

Quelle: Bernd Gartenschläger

Bornstedter Feld. Sie sind zwar erst zehn, elf und zwölf Jahre alt, aber auf den Baustellen im Bornstedter Feld macht ihnen so schnell keiner was vor. Da ist allergrößte Vorsicht geboten! Nicht auszudenken, was das für eine super-mega-monster-krasse Beule gibt, wenn dem Mann da oben auf dem Gerüst der Hammer runterfällt! Autsch!

Beim Wetthämmern git Zeppelin-Nele alles.

Quelle: Nadine Fabian

Die 5a der Zeppelinschule und die Klasse 5/6 der Fröbelschule sind in dieser Woche mit der Pro Potsdam, die den MAZ-Zeitungsflirt unterstützt, auf Exkursion gegangen. Sie wollten mal schauen, was sich im Potsdamer Norden so tut; da hinten rund um den Volkspark, wo das Wohngebiet Tag um Tag wächst. Als Zeitungsflirt-Reporter haben die 23 Mädchen und Jungen, klaro, eine lange Liste Fragen vorbereitet: Wie hält ein Haus zusammen? Wer bestimmt, was gebaut wird? Kostet es viel Kraft, hier zu arbeiten? Und wie viel wiegt eigentlich ein Bagger? Zum Glück lassen sich Pro-Potsdam-Sprecher Sebastian Scholze und Arne Klauke, der Projektleiter auf der Baustelle für den Wohnkomplex Horvathstraße 8, von so vielen neugierigen Besuchern nicht aus der Ruhe bringen. Geduldig erklären sie, worauf es ankommt, und lassen die Kids auch anpacken. Sie dürfen Nägel um die Wette in einen fetten Balken schlagen und in der Kita am Remisenpark, die aus Holz statt aus Stein gebaut ist, den Klopf-Test machen.

Kenny (links) und Endrik machen den Klopftest in der Holz-Kita.

Quelle: Nadine Fabian

Die Gemüter sind am Ende der Tour gespalten. Kenny und Endrik von der Fröbelschule entpuppen sich als Urbanisierungskritiker ‒ als Großstadtmuffel ‒ und philosophieren, dass Potsdam zwar viele neue Wohnungen braucht, dass es aber schade ist, die aufregende Wildnis des Bornstedter Felds zuzupflastern. Die Zeppelinschüler grübeln indes über ihre eigene Hausbaupläne: In "Wirtschaft, Arbeit, Technik" zimmern sie gerade für Sperling, Meise und Co. ‒ echte Star-Architekten!

Von Nadine Fabian

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