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Potsdam Vorhang auf für die Bad-Entwürfe
Lokales Potsdam Vorhang auf für die Bad-Entwürfe
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08:42 30.07.2013
Ollertz Architekten BDA, Fulda. Quelle: Stadtwerke
Innenstadt

 Ab heute bitten die Stadtwerke zum Lokalaugenschein: Noch bis zum 12. August werden alle Entwürfe des Badneubau-Wettbewerbs im Foyer der Stadtwerke in der Steinstraße 10 ausgestellt. Am Wettbewerb nahmen 16 Planungsbüros teil. Bisher waren nur die drei Erstgereihten vorgestellt worden. Favorit der Jury ist, wie berichtet, ein Entwurf des Planungsbüros „Gerkan, Marg und Partner“. Auf Stellwänden kann man jetzt alle Entwurfsmodelle mit den Ansichten, Grundrissen und Schnitten der Entwürfe begutachten. Ebenfalls öffentlich einsehbar: das Protokoll der Preisgerichtssitzung von Anfang Juni.

Die Ausstellung der Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs für den Neubau des Sport- und Freizeitbades am Brauhausberg in Potsdam ist eröffnet. Bis zum 12. August kann die Ausstellung im Stadtwerke-Gebäude besucht werden. Hier alle eingereichten Entwürfe. Anfang September 2013 könnte dann eine endgültige Entscheidung über den Siegerentwurf fallen. Baubgeginn soll Dezember 2014 sein.

Bei der gestrigen Eröffnung in Anwesenheit des Jurypräsidenten Heinz Nagler lobte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) das Jury-Votum: „Ich kann mich voll damit identifizieren.“ Stadtwerkechef Wilfried Böhme geriet fast ins Schwärmen: „Das Bad darf kein ,Schubladenbau’ sein, sondern es muss ein Hingucker sein.“ Es zählt aber nicht nur die Optik; jetzt geht’s um die Zahlen. Verhandelt wird mit den drei erstgereihten Architektenbüros, deren Kostenschätzungen zwischen 23 und 25 Millionen für den Badneubau lagen. Böhme: „Wir bewerten die Investitionen und die Betriebskosten, die auf uns zukommen.“ Bis Mitte August liegen exakte Kostenberechnungen vor.

Dass der von den Stadtverordneten verabschiedete 23-Millionen-Kostendeckel für das Bad wegen der Tiefgarage nicht zu halten sein wird, überrascht Linksfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg nicht: „Es ist bei Investitionen in so einer Größenordnung normal, dass man das nocheinmal überdenken muss.“ Und: „Die Garage war nie in den 23 Millionen mit eingerechnet.“ Die Entwürfe bewiesen, dass am Brauhausberg der Bau eines „modernen, attraktiven Bades“ möglich sei, so Scharfenberg.

Im September fällen die Stadtverordneten ihr Bad-Votum. „Die Rahmenbedingungen müssen an der einen oder anderen Stelle modifiziert werden“, sagte Jakobs.

Von Ildiko Röd

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