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Vorwurf des Wahlbetrugs gegen Linke-Vize

Vom Parteigenossen angezeigt Vorwurf des Wahlbetrugs gegen Linke-Vize

Am Samstag soll Stefan Wollenberg neuer Kreischef der Linken werden. Das passt offenbar nicht allen Genossen, denn nun werden plötzlich alte Wahlbetrugsvorwürfe gegen den Kommunalpolitiker öffentlich.

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Potsdams Linken-Vize Stefan Wollenberg.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Just wenige Tage vor der Neuwahl des Linken-Kreisvorstandes werden alte Vorwürfe gegen Stefan Wollenberg öffentlich. Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt wegen des Verdachts des Wahlbetrugs gegen den Linken-Vize, der am Samstag gemeinsam mit Kati Biesecke Kreischef Sascha Krämer beerben soll. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Christoph Lange, bestätigt Ermittlungen. Allerdings laufen diese schon seit dem Vorjahr. Bekannt werden sie erst jetzt, vor der Gesamtmitgliederversammlung. Bereits im September 2015 wurde Wollenberg angezeigt. Von einem Parteikollegen, wie er bestätigt. Den Vorwurf selbst bestreitet er. Ihm wird zur Last gelegt, 2014 bei der Kommunalwahl für die Stadtverordnetenversammlung angetreten zu sein, obwohl er nicht in Potsdam gewohnt habe – was laut Kommunalwahlrecht nicht geht. Er habe in Potsdam gewohnt und aus familiären Gründen noch einen Nebenwohnsitz in Stahnsdorf gehabt, so Wollenberg. Der Kreiswahlleiter habe die Vorwürfe 2014 geprüft und für haltlos erklärt.

Von Marion Kaufmann

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