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Potsdam Wachstumsbarrieren im ländlichen Norden
Lokales Potsdam Wachstumsbarrieren im ländlichen Norden
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17:49 12.04.2018
Baustellenschild in Krampnitz. Quelle: Volker Oelschläger
Potsdam

Die Stadt fordert in der Diskussion des Landesentwicklungsplans für die Hauptstadtregion die Freigabe weiterer Flächen für den Siedlungsbau. Das hat Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) vor den Stadtverordneten bekannt gegeben. Im aktuellen zweiten Entwurf für das Planwerk sei „jetzt schon erkennbar“, dass die neuen Regelungen „kaum Entwicklungsspielraum für den Potsdamer Norden abgesehen von Krampnitz“ ermöglichten.

Der Oberbürgermeister begrüßte es zugleich, dass eine erste Stellungnahme der Stadt in dem im Herbst 2017 vorgelegten zweiten Entwurf für den Landesentwicklungsplan bereits teilweise berücksichtigt worden sei. Geändert worden sei unter anderem die „Darstellung des Umfeldes am Bahnhof Pirschheide“, das im ersten 2016 vorgelegten Entwurf noch als „Freiraumverbund“ geführt wurde, während es jetzt in der Kategorie Siedlungsbau eingeordnet ist.

Wie berichtet, konnte auf Basis dieser Änderung bereits mit ersten Vorbereitungen für den Bau eines neuen Wohn- und Geschäftsviertels zwischen Zeppelinstraße, Seekrug und dem Bahnhof Pirschheide begonnen werden. Jakobs begrüßte ebenso, dass „die Grundlage für die Entwicklung von Krampnitz auch mit dem neuen Landesentwicklungsplan weiter Gültigkeit“ besitze. Anfang 2019 soll der Baubeginn für das neue Viertel im Potsdamer Norden sein, in dem mittelfristig 10 000 Menschen wohnen sollen.

Die darüber hinaus gehenden Ziele der Stadt sind in der Stellungnahme zum 2016 vorgelegten ersten Entwurf für den Landesentwicklungsplan fixiert: „Wir schlagen vor, den Gestaltungsraum Siedlung entlang der Verkehrsachsen B 2 Richtung Krampnitz sowie B 1 Richtung Bahnhof Pirschheide auszuweiten.“ Demnach sollten auch entlang der Bundestraße 2 bis Krampnitz weitere Flächen für den Siedlungsbau freigegeben werden. Aktuell sind dort Acker und Wald.

Geworben wurde in der ersten Stellungnahme auch für die bevorzugte Erweiterung von Ortsteilen mit guter Nahverkehrsanbindung: „Dieses würde mindestens die Entwicklung der sehr gut erschlossenen Ortsteile Marquardt und perspektivisch auch Fahrland/Krampnitz unterstützen – und insgesamt die Konzentration der Siedlungsentwicklung an Schienenverkehrsachsen unterstützen“, heißt es in der Ende 2016 vorgelegten ersten Stellungnahme der Stadt.

In Krampnitz haben mittlerweile die Vorbereitungen für den Umbau des alten Kasernengeländes zum Wohngebiet für 10 000 Potsdamer begonnen.

Die Stellungnahme der Stadt zum zweiten Entwurf für den Landesentwicklungsplan soll laut Jakobs am 24. April im Bauausschuss vorgestellt, am 2. Mai von den Stadtverordnetenbeschlossen und fristgerecht zum 7. Mai dem Land zugestellt werden.

Von Volker Oelschläger

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