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Waffennarr gesteht Schüsse auf Schule

Polizei hebt Waffenlager in Potsdam aus Waffennarr gesteht Schüsse auf Schule

Über diesen Fahndungserfolg der Polizei werden sich viele Eltern in Potsdam-Waldstadt freuen. Monatelang hatte es dort immer wieder Schüsse auf eine Schule gegeben. Nun hat die Polizei einen Mann (29) festgenommen, der dafür verantwortlich sein soll Als Polizisten dessen seine Wohnung durchsuchten, machten die Beamten eine erschreckende Entdeckung.

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Mit dieser Armbrust und den Katapulten wurde auf die Schule gefeuert.

Quelle: Polizei

Waldstadt. Seit Sommer 2015 häuften sich in der Polizeiinspektion Potsdam Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen an der Theodor-Fontane-Schule in Waldstadt. Mit Stahlkugeln und Pfeilen wurde auf das Gebäude geschossen – registriert sind den Angaben zufolge zwölf Einzeltaten. Die von der Kriminaltechnik gesicherten Geschosse drangen teilweise mehrere Zentimeter in die Außenfassade ein und durchschlugen Fensterscheiben.

Attacken erfolgten immer zur Nachtzeit

Die Polizei geht davon aus, dass die Stahlkugeln und Pfeile durch professionelle Katapulte, sogenannte Zwillen, und durch eine Armbrust abgeschossen wurden – ausschließlich in der Nachtzeit. Nach aktuellem Ermittlungsstand waren Schüler, Lehrer oder Betreuungspersonal zwar nicht unmittelbar gefährdet, aber die Verunsicherung der Anwohner und in der Bildungseinrichtung wuchs, zumal sich die Attacken zu Jahresbeginn häuften.

Täter nach verstärkten Ermittlungen gefasst

Daher wurden die kriminalpolizeilichen Ermittlungen forciert und führten am Freitag endlich zum Erfolg. Zuvor hatte sich der Tatverdacht gegen einen 29-jährigen Potsdamer erhärtet, der in den Fokus der Untersuchungen geraten war.

Beamten stoßen auf ein privates Waffenarsenal bei einem 29-jährigen Potsdamer

Beamten stoßen auf ein privates Waffenarsenal bei einem 29-jährigen Potsdamer.

Quelle: Polizei

Auf Beschluss der Staatsanwaltschaft Potsdam erfolgte am Freitagmorgen eine Durchsuchung der Wohnräume des Tatverdächtigen. Es fand sich ein ganzes Privatarsenal an Waffen, darunter eine Armbrust, Pfeile, Katapulte und Stahlkugeln. Zudem stießen die Beamten auf Messer, Wurfsterne, eine geringe Menge an Drogen und einen Bilderrahmen, der mit Hakenkreuzen verziert war.

Noch während der Durchsuchung räumte der Beschuldigte die Taten komplett ein und gab an, eine große Dummheit begangen habe. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei gehen derweil weiter.

Von MAZonline

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