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Wahnwitzige Verfolgungsjagd durch den Stau

Audi-Dieb wird bei Michendorf gefasst Wahnwitzige Verfolgungsjagd durch den Stau

Polizei und ein Autodieb haben sich am Mittwoch auf der A10 bei Michendorf (Potsdam-Mittelmark) eine wahnwitzige und gefährliche Verfolgungsjagd geliefert. Auf das Stopp-Zeichen der Polizei reagierte der Audi-Fahrer mit einem Fluchtversuch durch eine Baustelle und eine Raststätte. Es blieb offenbar zum Glück bei Blechschäden. Zuletzt ging es zu Fuß durch den Forst.

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Quelle: Kugler

Michendorf. Nach einer hochriskanten Verfolgungsjagd mit mehreren unbeteiligten Geschädigten konnte am Mittwochvormittag ein 30-jähriger polnischer Autodieb festgenommen werden. Polizisten war ein Audi mit polnischen Kennzeichen auf der Autobahn 10 aufgefallen. Er war im Baustellenbereich bei Michendorf in Richtung Frankfurt (Oder) unterwegs. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass dieses eigentlich an einen Opel gehörte. Die Beamten entschlossen sich daher, den Audi in Höhe der Raststätte Michendorf zu kontrollieren.

Flüchtiger Autodieb rammte mehrere Fahrzeuge

Auf das Signal „Stopp Polizei“ reagierte der Fahrzeugführer mit einem Tritt aufs Gaspedal. Er wechselte mitten im Baustellenbereich mit hoher Geschwindigkeit die Fahrspuren, dabei überfuhr er diverse Warnbaken und kollidierte mit mehreren Autos, die im Stau standen. Schließlich raste er über das Tankstellengelände Michendorf/Süd und fuhr über einen unbefestigten Waldweg weiter zur B 2. An einer Baustelle war dann die Fahrt für den Audi zu Ende. Der Mann flüchtete weiter zu Fuß in den Wald, die Polizisten rannten hinterher und konnten ihn stellen. Bei der Verfolgung verletzte sich ein Beamter so, dass er zum Arzt musste.

Fahrer wurde vorläufig festgenommen

Wie sich zeigte, war der Audi in der Nacht zuvor in Nordrhein-Westfalen gestohlen worden. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam nach Potsdam gebracht. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei sucht nun jene Autobesitzer, die von dem Flüchtenden gerammt wurden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Brandenburg, unter der Telefonnummer 03381 5600 entgegen oder per Hinweisformular im Internet unter www.polizei.brandenburg.de nutzen.

Von MAZonline

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