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Warum wechseln sich Potsdam und Berlin nicht ab?

Verkaufsoffene Sonntage Warum wechseln sich Potsdam und Berlin nicht ab?

Die Händler in Potsdam sind am verkaufsoffenen Sonntag gut ins Weihnachtsgeschäft gestartet. Sie fragen sich allerdings, warum sich Brandenburg und Berlin nicht besser abstimmen – beide haben an den gleichen Terminen sonntags geöffnet.

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Weihnachtsmarkt in Potsdam.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Alle Jahre wieder gibt es auch die verkaufsoffenen Sonntage im Advent. Auf den ersten Blick herrschte am Sonntagnachmittag auf der Brandenburger Straße – dem Epizentrum der Potsdamer Vorweihnachtsstimmung – extrem reges Treiben. Karawanenmäßig schoben sich die Passanten an den kleinen Buden entlang. Doch wie sah es dahinter aus? Sprich: in den Läden hinter den Buden beziehungsweise in den Seitenstraßen?

Lokalaugenschein in der Jägerstraße im Geschäft „Genrich Moden“, das um 13 Uhr aufsperrte: Anfangs lief es eher mau, nur eine einzige Kundin fand den Weg in die Umkleidekabine. Gegen 14 Uhr und besonders um 15 Uhr herum änderte sich das Bild aber. Immer mehr Neugierige „entdeckten“ den Laden für sich. Etliche waren auch erstaunt, dass sich die Geschäftstüren an diesem Sonntag überhaupt auftaten. „Viele Kunden waren total überrascht, denn sie hatten im Vorfeld nichts vom verkaufsoffenen Sonntag gewusst“, erzählte Christina Kriegelstein, die hinter der Ladentheke stand, und am Ende des Verkaufstages trotz des schwachen Auftakts dennoch recht zufrieden in die Ladenkasse blicken konnte. Der Umsatz sei ziemlich zufriedenstellend ausgefallen. Dennoch: Mehr Werbung für die Sonntagsöffnung könnte auf jeden Fall nicht schaden, sagte Kriegelstein.

Das findet zwar auch AG-Innenstadt-Mitbegründer Wolfgang Cornelius, weiß aber nicht, wie man das bezahlen soll. Schwierig sei in diesem Zusammenhang auch, dass beileibe nicht alle City-Händler am verkaufsoffenen Sonntag geöffnet haben. Weshalb eine große Werbeaktion möglicherweise bei den Kunden falsche Erwartungen auf eine flächendeckende Öffnung wecken würde.

Anders in den Bahnhofspassagen und im Sterncenter: Dort hatten alle Läden ihre Türen aufgeschlossen. Der Andrang war ebenfalls hoch, was auch an den Begleit-Aktionen liegen mochte. In den Bahnhofspassagen stand beispielsweise Rudolph, das Rentier, für das gemeinsame Erinnerungsfoto Kunden bereit. Außerdem lockten Schminkaktionen und Verkleidungen aus der Kostümbox, erzählte Vize-Centermanager Benjamin Pohl.

Der nächste Verkaufssonntag fällt auf den 20. Dezember – so wie in Berlin. „Es wäre sinnvoller, wenn sich die verkaufsoffenen Sonntage in den beiden Städten abwechseln würden“, bemängelt Christina Kriegelstein die Praxis.

Von Ildiko Röd

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