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Potsdam Waschhaus in der Verlängerung
Lokales Potsdam Waschhaus in der Verlängerung
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19:12 04.09.2013
Waschhaus-Chef Siegfried Dittler wurde am Mittwoch sehr gelobt. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Die Gesellschaft hat den Betrieb des größten freien Kulturzentrums im Land Brandenburg im März 2009 übernommen. Der mit der Stadt abgeschlossene Betreibervertrag verlängert sich jeweils automatisch um ein Jahr, wenn er nicht von einer der beiden Seiten rechtzeitig sechs Monate vor dem Ablauf der Jahresfrist gekündigt wird. Die Neuausschreibung des Betreibervertrages war im Zuge einer Neuordnung des Kulturviertels Schiffbauergasse diskutiert worden. Zu den Denkmodellen zählte zeitweilig, dass ein zentraler Betreiber der Schiffbauergasse auch das Waschhaus übernehmen sollte.

Magdowski äußerte sich zur Zukunft des Waschhauses auf Anfrage von Karin Schröter (Linke) zu einer möglichen Vertragsverlängerung mit der Geschäftsführung des Kulturzentrums. Ebenso wie Schröter lobte Magdowski ausdrücklich die Arbeit von Siegfried Dittler, der die Geschäftsführung im Oktober 2012 übernommen hat. Die Dezernentin bezeichnete diese Personalie als "Glücksfall". Zum Waschhaus habe es "über einen langen Zeitraum negative Diskussionen gegeben. Doch das", so Magdowski, habe sich "jetzt total geändert". Sie sei "froh, dass dieser Geschäftsführer so eingeschlagen hat". Die Vertragsverlängerung mit Dittler liege zwar in der Hoheit der Betreibergesellschaft . Doch die Dezernentin betonte, wie "unendlich schwierig" es sei, im "künstlerisch-kulturellen Bereich wirklich gute Leute zu finden. Wir sind froh, dass wir ihn gefunden haben".

Das Waschhaus wird von der Stadt, die auch Gebäude und Technik zur Verfügung stellt, mit mehr als 340000 Euro pro Jahr gefördert. Weitere 110000 Euro kommen vom Kulturministerium. Das Zentrum zieht mit unterschiedlichsten Angebotssparten wie Tanz, Musik, Kunst und Film weit über 100000 Besucher jährlich in die Schiffbauergasse.

Von Volker Oelschläger

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