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Potsdam Waschhaus schreibt Geschäftsführung aus
Lokales Potsdam Waschhaus schreibt Geschäftsführung aus
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19:51 10.04.2018
Stefan Leier leitet die Geschicke des Waschhauses übergangsweise als geschäftsführender Gesellschafter. Quelle: Foto: Friedrich Bungert
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Potsdam/Schiffbauergasse

Die Betreibergesellschaft des Waschhauses hat die Geschäftsführung für das größte soziokulturelle Zentrum des Landes Brandenburg ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis zum 1. März möglich. In der zweiten Märzwoche sind nach Angaben von Stefan Leier, der das Waschhaus übergangsweise als geschäftsführender Gesellschafter leitet, Gespräche mit den Kandidaten geplant. Ziel sei es, die Position möglichst bis Mai neu zu besetzen.

Der Vertrag mit dem letzten Geschäftsführer Siegfried Dittler wurde Ende 2017 überraschend nicht verlängert. Dittler sei „mit sofortiger Wirkung freigestellt“, hatte Leier Ende November in der MAZ bekannt gegeben. Zu den Gründen wollten sich weder die von Leier vertretenden Gesellschafter der Betreiberfirma noch Dittler selbst bisher öffentlich äußern.

Der Kulturmanager, der zuvor in gleicher Funktion in Stuttgart und Mannheim tätig war, hatte die Leitung des Waschhauses 2012 übernommen. Stadt und Land, die das Zentrum damals mit einer halben Million Euro jährlich förderten, hatten zuvor den Abschied von Dittlers umstrittenen Vorgänger Wilfried Peinke erzwungen, der dem Haus allerdings als Mitglied der fünfköpfigen Gesellschafterversammlung erhalten blieb.

Der Vertrag mit dem Geschäftsführer ist ebenso wie der Betreibervertrag der Stadt mit der Waschhaus gGmbH auf jeweils zwei Jahre befristet. Im Gegensatz zum Betreibervertrag, der ohne Kündigung automatisch weiterläuft, muss der Vertrag mit dem Geschäftsführer jeweils verlängert werden.

Der Abschied von Dittler kam auch für das Land und die Stadt überraschend, ohne dass sie direkte Einflussmöglichkeiten gehabt hätten: 2011 scheiterte ein Versuch, im Streit mit Peinke ein begleitendes Gremium für die Arbeit des Hauses zu etablieren, an den Antikorruptionsregelungen des Rathauses. Mitarbeiter der Stadt dürfen demnach kein Mitglied in Aufsichtsräten oder ähnlichen Gremien von Unternehmen sein, an denen die Stadt keine Anteile hat, die aber von der Stadt gefördert werden.

Von Volker Oelschläger

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