Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Waschhaus schreibt Geschäftsführung aus

Kultur in Potsdam Waschhaus schreibt Geschäftsführung aus

Bis Mai soll ein neuer Geschäftsführer für Brandenburgs größtes soziokulturelles Zentrum gefunden sein, sagt Stefan Leier, der als geschäftsführender Gesellschafter übergangsweise die Geschicke des Waschhauses leitet. Die Bewerbungsfrist endet am 1. März.

Voriger Artikel
Mehr Licht für die Nowawiese
Nächster Artikel
Hängepartie für Inselcafé-Pächter

Stefan Leier leitet die Geschicke des Waschhauses übergangsweise als geschäftsführender Gesellschafter.

Quelle: Foto: Friedrich Bungert

Potsdam/Schiffbauergasse. Die Betreibergesellschaft des Waschhauses hat die Geschäftsführung für das größte soziokulturelle Zentrum des Landes Brandenburg ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis zum 1. März möglich. In der zweiten Märzwoche sind nach Angaben von Stefan Leier, der das Waschhaus übergangsweise als geschäftsführender Gesellschafter leitet, Gespräche mit den Kandidaten geplant. Ziel sei es, die Position möglichst bis Mai neu zu besetzen.

Der Vertrag mit dem letzten Geschäftsführer Siegfried Dittler wurde Ende 2017 überraschend nicht verlängert. Dittler sei „mit sofortiger Wirkung freigestellt“, hatte Leier Ende November in der MAZ bekannt gegeben. Zu den Gründen wollten sich weder die von Leier vertretenden Gesellschafter der Betreiberfirma noch Dittler selbst bisher öffentlich äußern.

Der Kulturmanager, der zuvor in gleicher Funktion in Stuttgart und Mannheim tätig war, hatte die Leitung des Waschhauses 2012 übernommen. Stadt und Land, die das Zentrum damals mit einer halben Million Euro jährlich förderten, hatten zuvor den Abschied von Dittlers umstrittenen Vorgänger Wilfried Peinke erzwungen, der dem Haus allerdings als Mitglied der fünfköpfigen Gesellschafterversammlung erhalten blieb.

Der Vertrag mit dem Geschäftsführer ist ebenso wie der Betreibervertrag der Stadt mit der Waschhaus gGmbH auf jeweils zwei Jahre befristet. Im Gegensatz zum Betreibervertrag, der ohne Kündigung automatisch weiterläuft, muss der Vertrag mit dem Geschäftsführer jeweils verlängert werden.

Der Abschied von Dittler kam auch für das Land und die Stadt überraschend, ohne dass sie direkte Einflussmöglichkeiten gehabt hätten: 2011 scheiterte ein Versuch, im Streit mit Peinke ein begleitendes Gremium für die Arbeit des Hauses zu etablieren, an den Antikorruptionsregelungen des Rathauses. Mitarbeiter der Stadt dürfen demnach kein Mitglied in Aufsichtsräten oder ähnlichen Gremien von Unternehmen sein, an denen die Stadt keine Anteile hat, die aber von der Stadt gefördert werden.

Von Volker Oelschläger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
dfdbc0d4-af48-11e7-b225-97bf4e5da6db
Potsdam – damals und heute

Zeitreise durch Potsdam: Anhand von historischen und aktuellen Aufnahmen zeigt die MAZ, wie sich die Stadt Potsdam verändert hat – und was wieder aufgebaut wurde. Besuchen Sie mit Klick durch die Galerie Potsdams markante Ecken – damals und heute.

Die Karikaturen von Jörg Hafemeister aus 2018

Jörg Hafemeister karikiert seit Jahren die Potsdamer Lokalpolitik. Nun hat er immer mittwochs seinen festen Platz im Potsdamer Stadtkurier. Wir zeigen an dieser Stelle alle Karikaturen aus dem Jahr 2018.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg